Tado revolutioniert Klimaanlagen-Steuerung für günstigere Stromkosten ab 2026
Greta SchulzTado revolutioniert Klimaanlagen-Steuerung für günstigere Stromkosten ab 2026
Smart-Home-Anbieter Tado erweitert Energiemanagement auf Klimaanlagen fast aller großer Hersteller
Der Smart-Home-Spezialist Tado hat sein Energiemanagementsystem um die Steuerung von Klimaanlagen nahezu aller führenden Marken erweitert. Ab März 2026 unterstützt die Lösung über 10.000 Modelle und ermöglicht Nutzern so eine bessere Kontrolle über ihre Stromkosten. Der Schritt ist Teil der Strategie des Unternehmens, dynamische Stromtarife zunehmend in Haushaltsgeräte wie Wärmepumpen und Wallboxen für Elektroautos zu integrieren.
Tado stieg 2022 mit der Übernahme von Awattar, einem Pionier flexibler Stromtarife, in den Markt für dynamische Strompreise ein. Seither hat das Unternehmen seine Technologie kontinuierlich weiterentwickelt, um den Energieverbrauch verschiedener Geräte zu optimieren. Die neueste Innovation – eine herstellerunabhängige Klimaanlagensteuerung – deckt nun Marken wie Daikin, Mitsubishi Electric, LG, Samsung und Panasonic ab.
Das System verbindet Klimaanlagen mit Tados "HOURLY"-Tarif, der Strompreise in Echtzeit anpasst. Nutzer können Kühlphasen gezielt in Zeiten negativer Strompreise legen und so ihre Kosten deutlich senken. Die Installation ist unkompliziert und in wenigen Minuten erledigt.
Beliebte Modelle wie Daikins Stylish- und FTXM-Serien, Mitsubishi Electrics MSZ-EF- und Diamond-Baureihen sowie Samsungs WindFree-Geräte sind kompatibel. Auch Klimaanlagen von Midea, Toshiba, Haier und Fujitsu werden unterstützt – für eine breite Abdeckung am Markt.
Die Erweiterung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die Einspeisemanagement-Maßnahmen für Photovoltaikanlagen im zweiten Quartal 2025 fast verdoppelt wurden – ein Zeichen für die zunehmende Volatilität auf dem Energiemarkt. Tados System ermöglicht Haushalten nun, ihre Klimatisierung automatisch an die günstigsten Strompreise anzupassen. Das könnte nicht nur die Stromrechnung verringern, sondern auch die Netzbelastung in Spitzenzeiten entlasten.






