23 March 2026, 04:01

Thomas Karmasin bleibt Landrat – doch sein Sieg wird immer knapper

Karte von Deutschland mit Bundesländern in rot und blau markiert, die die Wahlergebnisse von 2016 zeigen, einschließlich der Namen der Kandidaten und des Wahldatums.

Thomas Karmasin bleibt Landrat – doch sein Sieg wird immer knapper

Thomas Karmasin hat sich bei einer knappen Stichwahl erneut als Landrat des Landkreises Fürstenfeldbruck durchgesetzt. Der langjährige CSU-Politiker besiegte die Grüne Kandidatin Ronja von Wurmb-Seibel, doch seine Unterstützung lag unter den Werten früherer Siege. Das Ergebnis markiert seine achte Amtszeit in Folge seit 1996.

Die Wahl begann mit einer ersten Runde, in der Karmasin mit 45 Prozent der Stimmen führte. Seine Kontrahentin von Wurmb-Seibel, eine politische Newcomerin und Autorin, erreichte 21,7 Prozent. Da kein Kandidat die absolute Mehrheit erzielte, war eine Stichwahl notwendig.

Im entscheidenden zweiten Wahlgang erhielt Karmasin 56,5 Prozent, während von Wurmb-Seibel auf 43,5 Prozent kam. Dieser Vorsprung war geringer als bei seinem Sieg 2020, als er in einer einzigen Runde 52,6 Prozent erreichte. Das engere Rennen deutet auf veränderte politische Dynamiken im Landkreis hin.

Karmasin bekleidet das Amt nun seit 30 Jahren und zählt damit zu den dienständesten Landräten Bayerns. Sein jüngster Erfolg verlängert eine Dominanz, die 1996 begann – doch die aktuelle Wahl zeigte Anzeichen wachsender Konkurrenz.

Die Stichwahl bestätigt Karmasins anhaltende Führung in Fürstenfeldbruck, wenn auch mit geschwächter Rückendeckung. Seine Gegnerin, trotz Niederlage, erzielte als Erstkandidatin bemerkenswerte Zugewinne. Die Wahl unterstreicht die sich wandelnden Wählerpräferenzen in dem traditionell konservativ geprägten Landkreis.

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