Toyota Deutschland startet radikale Neuorganisation ab April 2026
Toyota Deutschland kündigt umfassende Umstrukturierung an – Inkrafttreten am 1. April 2026
Toyota Deutschland hat eine weitreichende Neuorganisation des Unternehmens bekannt gegeben, die am 1. April 2026 in Kraft treten soll. Die Pläne wurden am Dienstag im Rahmen einer Veranstaltung in Köln vorgestellt und zielen darauf ab, die Effizienz zu steigern und die Dienstleistungen für Gewerbekunden zu verbessern. Künftig wird das Unternehmen unter dem Leitmotiv „Eine Flottengesellschaft“ agieren.
Die Umstrukturierung konzentriert sich auf drei zentrale Bereiche: die Stärkung des gewerblichen Geschäfts, den Ausbau des Vertriebsnetzes sowie die Optimierung der Wertschöpfungskette. Durch straffere Prozesse, den Abbau von Doppelstrukturen und ganzheitliche Lösungen sollen Kunden künftig noch besser bedient werden.
Im Zuge der Neuaufstellung wurden mehrere neue Führungspositionen geschaffen. Jörg Dzubiella übernimmt als Direktor Vertrieb und Netzwerk die Verantwortung für die Distribution und die kundenorientierten Geschäftsbereiche. Holger Kiener wurde zum Direktor für Kinto und Flottenverkauf ernannt und leitet künftig die Mobilitätsdienstleistungen sowie Großkundenverträge im Flottenbereich. Nadine Busch wiederum steuert als Direktorin Wertschöpfungskette den gesamten Prozess – von der Produktion bis zum After-Sales-Service.
Die neue Struktur wird am Toyota Campus angesiedelt sein, wo die Teams unter einer einheitlichen Strategie zusammenarbeiten sollen. Das Unternehmen betont, dass die Änderungen eine schnellere Reaktion auf Marktbedürfnisse ermöglichen und gleichzeitig die engen Kundenbeziehungen stärken werden.
Die Reform markiert einen Wandel hin zu einem stärker integrierten Ansatz bei Toyota Deutschland. Durch die Bündelung der Aktivitäten soll Gewerbekunden ein nahtloses Erlebnis über alle Stufen der Wertschöpfungskette hinweg geboten werden. Die vollständige Umstellung wird bis zum Beginn des April 2026 abgeschlossen sein.






