Uli Borowka packt aus: Wie Alkoholsucht sein Leben als Fußballstar zerstörte
Ida LangUli Borowka packt aus: Wie Alkoholsucht sein Leben als Fußballstar zerstörte
Ehemaliger Bundesliga-Verteidiger Uli Borowka besucht Schule und spricht über seinen Kampf gegen Alkoholsucht
Der frühere Bundesliga-Profi Uli Borowka besuchte eine Schule, um über seine Erfahrungen mit Alkoholabhängigkeit zu berichten. Die von den Krankenkassen BKK Salzgitter und BKK Public unterstützte Veranstaltung bot den Schülerinnen und Schülern einen schonungslosen und ehrlichen Einblick in die Gefahren von Suchterkrankungen. Sein Vortrag hinterließ bei den Anwesenden einen tiefen Eindruck.
Borowka sprach offen über seinen jahrelangen Kampf mit dem Alkohol und schilderte, wie die Sucht seinen Blick verengte und sein Leben zerstörte. Aus seinem Buch „Vollgas: Mein Doppelleben als Fußballprofi“ las er Passagen vor, die den Kontrast zwischen seinem öffentlichen Erfolg und seinem privaten Leid verdeutlichten. Die Zuhörer verfolgten gebannt, wie er die verheerenden Folgen seines Trinkens und den langen Weg zurück in ein normales Leben beschrieb.
Nach dem Gespräch nahm sich Borowka Zeit, um Fragen zu seiner Sucht, seinen Alltagsgewohnheiten und seinen Erfahrungen als Vater zu beantworten. Viele Schülerinnen und Schüler stellten sich anschließend für Selfies und Autogramme an – sichtlich beeindruckt von dem ehemaligen Nationalspieler.
Die Veranstaltung wurde mit finanzieller Unterstützung der BKK Salzgitter und BKK Public organisiert. Teilnehmer lobten die Authentizität des Formats und bezeichneten es als wirksames Instrument der Suchtprävention. Die Suchthilfe AWO-Salto erinnerte zudem daran, dass Beratungsangebote für Betroffene weiterhin zur Verfügung stehen.
Zum Abschluss appellierte Borowka an das Publikum, das eigene Verhalten zu reflektieren. Er betonte, wie wichtig es sei, gesunde Strategien im Umgang mit Stress zu entwickeln – statt zu schädlichen Substanzen zu greifen.
Der Vortrag vermittelte den Jugendlichen eine ungeschönte Perspektive auf die Risiken einer Sucht und die Herausforderungen des Ausstiegs. Sowohl Veranstalter als auch Teilnehmer hoben den Wert der Aktion für die Sensibilisierung hervor. Für Betroffene bietet die AWO-Salto weiterhin Unterstützung und Beratung an.






