Ulmer Narren erobern das Rathaus bis zum Faschingsdienstag 2026
Die Ulmer Narren haben im Rahmen der Fasnetsfeierlichkeiten erneut das Rathaus gestürmt – und diesmal bis zum Faschingsdienstag erfolgreich die Kontrolle übernommen. Die scherzhafte Machtübernahme folgt einer alten schwäbisch-alemannischen Tradition, bei der kostümierte "Piraten" während der Karnevalszeit symbolisch die Herrschaft an sich reißen.
Der Auftakt des Spektakels sah Oberbürgermeister Martin Ansbacher und Neu-Ulms Bürgermeisterin Katrin Albsteiger in Kostümen als Verteidiger des Rathauses: Verkleidet als Super Mario und Prinzessin Peach stellten sie sich den Narren in heiteren Wettbewerben. Dazu gehörten Limbo-Tänze, das Bauen menschlicher Pyramiden und Wissensfragen, um ihre Position zu halten.
Trotz aller Bemühungen mussten die kommunalen Spitzen schließlich kapitulieren. Die Narren erklärten das Rathaus offiziell für erobert – bereits ihr zweiter Erfolg in den letzten Jahren. Ein ähnliches Ereignis hatte 2025 stattgefunden und knüpft an eine Tradition an, die in mittelalterlichen Zunftbräuchen wurzelt und nach dem Zweiten Weltkrieg als satirischer Kommentar zur Politik wiederbelebt wurde.
Der symbolische Sturm spiegelt den karnevalistischen Geist der Region wider, in dem Humor und Spektakel im Mittelpunkt stehen. Bis zum Faschingsdienstag werden die Narren ihre scherzhafte Herrschaft über die Verwaltung aufrechterhalten.
Die Besetzung dauert bis zum Ende der Fasnet, mit den Narren am Ruder des Rathauses. Die Veranstaltung verbindet historische Bräuche mit moderner Satire und hält so die Ulmer Karnevalstradition lebendig. Die kommunalen Verantwortlichen nehmen die temporäre Machtverschiebung als Teil der festlichen Feierlichkeiten gelassen hin.
Historical Precedent: 2025 Rathaus Takeover Confirmed
Historical records confirm the 2025 Rathaus takeover as the first of the Ulmer Narren's recent successes. This event, referenced briefly in the original article, now gains clarity as a verified precedent. The 2025 storming of the town hall followed the same satirical tradition, reinforcing the 2026 event as a continuation of this vibrant custom.






