13 April 2026, 02:01

Vaeridion baut erstes vollelektrisches Flugzeug für Europas Kurzstreckenflüge

Flugzeug und Fahrzeuge auf einer Landebahn.

Vaeridion baut erstes vollelektrisches Flugzeug für Europas Kurzstreckenflüge

Vaeridion sichert 14 Millionen Euro für Bau eines vollelektrischen Flugzeugs für Kurzstreckenflüge in Europa

Das Münchner Start-up Vaeridion hat 14 Millionen Euro eingesammelt, um ein vollelektrisches Flugzeug für regionale Flüge in Europa zu entwickeln. Das Unternehmen strebt an, bis 2030 seinen ersten kommerziellen Dienst zu starten, wobei Testflüge mit einem Prototyp bereits für 2027 geplant sind. Zu den Investoren gehören der World Fund sowie mehrere Risikokapitalgeber, die die nächste Entwicklungsphase des Projekts unterstützen.

Die frischen Mittel sollen die Arbeit am "Microliner" beschleunigen – einem kleinen Elektroflugzeug, das speziell für den Regionalverkehr konzipiert ist. Vaeridion hat bereits einen Vorantrag bei der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) eingereicht und ist damit der erste Hersteller in der Allgemeinen Luftfahrt, dem dieser Schritt gelungen ist. Dies bringt das Flugzeug einen entscheidenden Schritt näher an die Zulassung.

Der Microliner soll mit einer Ladung bis zu 500 Kilometer zurücklegen können und damit viele der meistgenutzten Kurzstrecken in Europa abdecken. Die Ticketpreise werden voraussichtlich zwischen 150 und 300 Euro liegen, was das Angebot zu einer konkurrenzfähigen Alternative zu herkömmlichen Flügen macht. Zunächst wird das Flugzeug auf Geschäftsreisende ausgelegt sein, bevor es später auch für die breite Öffentlichkeit verfügbar sein soll.

Vaeridion hat bereits erste Kunden gewonnen, darunter die ASL Group, Aero-Dienst, Copenhagen AirTaxi und Copenhagen Helicopter. CEO Ivor van Dartel betonte, dass Passagiere den gleichen Komfort und das gleiche Reiseerlebnis wie in einem konventionellen Flugzeug erwarten könnten. Das Unternehmen plant, 2027 mit den Zulassungsflügen zu beginnen, während der kommerzielle Betrieb drei Jahre später aufgenommen werden soll.

Die 14 Millionen Euro werden den Microliner nun in Richtung Zulassung und Markteinführung 2030 bringen. Mit einer Reichweite von 500 Kilometern und dem Fokus auf Kurzstrecken könnte das Flugzeug den regionalen Luftverkehr in Europa grundlegend verändern. Die frühen Partnerschaften mit Airlines und Betreibern deuten auf großes Brancheninteresse an dem Projekt hin.

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