Weihenstephan setzt auf grüne Logistik mit Solar-Ladestationen für E-Lkw
Mila MüllerWeihenstephan setzt auf grüne Logistik mit Solar-Ladestationen für E-Lkw
Die Staatsbrauerei Weihenstephan hat in Freising eine mit Batteriespeichern ausgestattete Schnellladestation für Elektro-Lkw in Betrieb genommen. Damit zählt die Brauerei zu den ersten großen deutschen Unternehmen, die diese Technologie einführen – ein wichtiger Schritt in ihren Bemühungen um Nachhaltigkeit und Dekarbonisierung.
Für die Umsetzung arbeitete die Brauerei mit dem Unternehmen Delta Charge zusammen. Die Anlage verfügt über zwei deckenmontierte Schnellladesäulen, die jeweils eine Leistung von 150 kW bieten. Ein modulares Batteriespeichersystem unterstützt das System und stellt zunächst 125 kW Leistung sowie eine Kapazität von 257 kWh bereit.
Die Anlage ist an die bestehende 380-kWp-Solaranlage der Brauerei angebunden. Dadurch kann der vor Ort erzeugte Solarstrom die Ladeinfrastruktur speisen. Ein KI-gestütztes Steuerungssystem regelt den Energiefluss zwischen den Solarmodulen, dem Batteriespeicher und den Ladestationen, um die Netzabhängigkeit zu verringern und Spitzenlasten zu reduzieren.
Das Konzept ist skalierbar und lässt sich auch auf andere logistische und industrielle Anwendungen übertragen. Seine Auslegung fördert die schrittweise Elektrifizierung von Fuhrparks. Die Partner betonen, wie wichtig die Kombination aus Elektro-Lkw, Batteriespeichern und intelligenter Energesteuerung für Kosteneinsparungen und Netztstabilität wird.
Das Depot vereint Schnellladetechnik, Batteriespeicher, Solarenergie und KI-basiertes Energiemanagement. Ziel ist es, die Betriebskosten zu senken und die Widerstandsfähigkeit gegen Energiekostenschwankungen zu erhöhen. Das Projekt steht im Einklang mit den umfassenden Dekarbonisierungsbestrebungen der Staatsbrauerei Weihenstephan.






