Wohnungsbau in Deutschland leidet unter Lieferengpässen und schwacher Nachfrage
Ida LangWohnungsbau in Deutschland leidet unter Lieferengpässen und schwacher Nachfrage
Deutschlands Wohnungsbau steht vor wachsenden Herausforderungen, da geopolitische Spannungen die Branche belasten. Zwar halten sich die aktuellen Geschäftsbedingungen stabil, doch die Sorgen der Unternehmen über die Zukunft nehmen spürbar zu.
Im April meldeten nur 9,2 Prozent der Firmen Lieferengpässe bei Baumaterialien – ein deutlicher Anstieg gegenüber den etwa 1 Prozent der vergangenen zwei Jahre. Gleichzeitig nannten 43,8 Prozent der Betriebe fehlende Aufträge als großes Problem.
Die Stornierungsrate blieb mit 10,8 Prozent nahezu unverändert, doch die allgemeine Einschätzung der laufenden Geschäfte hat sich verschlechtert. Besonders die Sorge vor Lieferkettenproblemen ist deutlich gestiegen.
Am stärksten verändert hat sich jedoch die Zukunftserwartung: Die Unternehmen blicken weitaus pessimistischer auf die kommenden Monate, da die unsichere globale politische Lage ihre Unsicherheit verstärkt.
Die Branche kämpft nun mit akuten Versorgungsproblemen und einer düstere Langzeitprognose. Angesichts der geopolitischen Risiken müssen sich Baufirmen auf ein schwierigeres Umfeld einstellen. Die Kombination aus schwacher Nachfrage und Lieferkettenrisiken deutet auf weitere Belastungen hin.






