02 May 2026, 00:07

Zahnärzte in Sorge: Altersvorsorge durch riskante Fonds-Investitionen in Gefahr

Ein blauer Hintergrund mit einem Gebäude in der Mitte und dem Text "Unter Bidenomics liegt die Arbeitslosenquote seit 21 Monaten durchgehend unter 4%. Das ist die längste Phase in über 50 Jahren."

Zahnärzte in Sorge: Altersvorsorge durch riskante Fonds-Investitionen in Gefahr

Rund 11.000 Zahnärztinnen und Zahnärzte in Berlin, Brandenburg und Bremen blicken besorgt in die Zukunft – ihre Altersvorsorge steht auf dem Spiel. Auslöser der Krise sind riskante Investitionen ihrer Versorgungskasse, die nach Angaben die Hälfte ihres Gesamtvermögens verloren hat. Die Lage hat nicht nur juristische Auseinandersetzungen ausgelöst, sondern auch Machtkämpfe in der Führungsetage der Kasse.

Die Probleme begannen, als die Verluste des Pensionsfonds bedrohliche Ausmaße annahmen. Einer ihrer Versicherungspartner, die Element, meldete Insolvenz an, während andere Anlagen in die Krise rutschten. Bereits im April war der Vorsitzende des Aufsichtsrats abberufen worden – doch diese Entscheidung wurde umgehend angefochten.

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Der ehemalige Vorsitzende, der zuvor den Verwaltungsausschuss geleitet hatte, wurde am 5. April auf einer Vertreterversammlung offiziell abgewählt. Anders als andere Vorstandsmitglieder traf es allein ihn. Er reagierte mit einem Widerspruch und klagte zudem auf Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung seines Rechtsmittels.

Zunächst erklärte die Berliner Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege die Abberufung für rechtswidrig. Das Verwaltungsgericht Berlin entschied später jedoch, dass ein Vertrauensverlust in seine Führung die Maßnahme rechtfertigen könne. Der Rechtsstreit ist damit noch nicht beendet.

Der finanzielle Zusammenbruch der Versorgungskasse lässt tausende Zahnärzte um ihre künftigen Zahlungen bangen. Mit der Hälfte des Fondsvermögens verloren und laufenden Insolvenzverfahren wird der Ausgang des juristischen Machtkampfs über die nächsten Schritte für die Kasse und ihre Mitglieder entscheiden. Der Fall bleibt weiter vor Gericht in der Schwebe.

Quelle