24 May 2026, 06:02

"Zwei Hasen auf einmal": Eine turbulente Musical-Farse im Odessa der 1920er-Jahre

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"Zwei Hasen auf einmal": Eine turbulente Musical-Farse im Odessa der 1920er-Jahre

Das Theater „Komediya“ in Nischni Nowgorod inszeniert eine temperamentvolle Musical-Farse: Zwei Hasen auf einmal

In einer frischen Adaption verlegt die lebendige Bühnenfassung unter der Regie und Choreografie von Anna Feketa die klassische Geschichte verwickelter Liebesaffären vom Kiew der Zarenzeit ins Odessa der 1920er-Jahre. Die Produktion verbindet Humor, Musik und Tanz zu einem rasanten Spektakel, das für Zuschauer ab 16 Jahren geeignet ist.

Im Mittelpunkt steht das chaotische Haushalt der Silbermans. Nikolai Ponomarjow glänzt als Moische Moissejewitsch, während Alina Gobyrite die Rolle der Rosa Markowna übernimmt. Ihr ohnehin schon turbulentes Leben gerät völlig aus den Fugen, als der schlaue Schwindler Swirid Petrowitsch Golochwastow – gespielt von Maxim Michaljow – die Szene betritt. Seine Intrigen lösen eine Kette von Missverständnissen und romantischen Verwechslungen aus.

Polina Loboda verkörpert Pronja, die naive, aber sich weiterentwickelnde Protagonistin, die im Wirbel der Ereignisse gefangen ist. Olga Konowalowa als Chimka bleibt als einzige Stimme der Vernunft inmitten des allgemeine Durcheinanders unüberhörbar. Die opulenten Musik- und Tanzeinlagen sind nahtlos in die Handlung eingebettet und bereichern die Geschichte, statt sie nur zu verzieren.

Feketas Neuinterpretation bewahrt den leichtfüßigen Charme des Originals, verlegt die Handlung aber in das energiegeladene Odessa der 1920er-Jahre. Das Ergebnis ist ein temporeiches, visuell opulentes Stück, das in einem universell glücklichen Finale gipfelt. Das Publikum hat die modernisierte Version begeistert aufgenommen und schätzt ihren eskapistischen Zauber.

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Die Inszenierung beschließt die Spielzeit des Theaters mit einer letzten Vorstellung am 2. Juli.

Diese Adaption von Zwei Hasen auf einmal bietet eine Mischung aus Farse, Musik und dem Flair der 1920er-Jahre. Die Kombination aus Humor, Tanz und dem Schauplatz Odessa hat die Zuschauer überzeugt. Karten für die Abschlussvorstellung am 2. Juli sind noch erhältlich.

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