22 April 2026, 14:09

Zwei Landkreise besiegeln historische Partnerschaft für die Rhön-Zukunft

Plakat einer historischen Karte der ersten Grafschaft Tirol, das geografische Merkmale wie Flüsse, Berge und Städte zeigt, begleitet von Text über die Region und ihre Bewohner.

Zwei Landkreise besiegeln historische Partnerschaft für die Rhön-Zukunft

Landkreise Schmalkalden-Meiningen und Rhön-Grabfeld besiegeln Partnerschaft für engere Zusammenarbeit in der Rhön

Die Landkreise Schmalkalden-Meiningen und Rhön-Grabfeld haben offiziell eine Partnerschaftsvereinbarung unterzeichnet, um die Zusammenarbeit in der Rhön-Region zu stärken. Die Kooperation umfasst Naturschutz, Nachhaltigkeit und regionale Entwicklung, erweitert aber auch die Verbindungen in den Bereichen Kultur, Bildung und gemeindeübergreifende Initiativen. Die Landrätin Peggy Greiser und der Landrat Thomas Habermann besiegelten den Pakt im Beisein lokaler Gemeinderatsvertreter.

Ziel der Partnerschaft ist es, die langjährigen historischen Verbindungen zwischen den beiden Regionen weiter auszubauen. Konkrete Projekte sollen diese Bindungen mit Leben füllen – mit besonderem Fokus auf Nachhaltigkeit und gemeinsames Wachstum. Ein zentraler Baustein ist das Biosphärenreservat Rhön, das als Drehscheibe für gemeinsame Anstrengungen im Natur- und Landschaftsschutz sowie für die regionale Entwicklung dienen wird.

Die Vereinbarung sieht zudem eine engere Zusammenarbeit in Bildung und Sozialprogrammen vor. Ein neues, jährlich stattfindendes Fußballturnier für Grundschulen wird abwechselnd in beiden Landkreisen ausgetragen, während Jugend- und Seniorenprojekte stärker gefördert werden sollen. Kulturelle Austauschprogramme und gemeinsame Marketinginitiativen – etwa thematische Routen und digitale Erlebnisangebote entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze – werden in Abstimmung mit der Rhön GmbH entwickelt.

Um den langfristigen Erfolg zu sichern, werden beide Landkreise feste Ansprechpartner benennen und einen Partnerschaftsrat für regelmäßige Abstimmungen einrichten. Die Autobahn A71, an der sich bereits eine gemeinsame Autobahnkirche befindet, steht symbolisch für die wachsende Einheit der Regionen und schafft direkte, schnelle Verbindungen. Die Unterzeichner bezeichneten den Vertragsabschluss als starkes Signal für Zusammenhalt und eine gemeinsame Zukunft in der Rhön.

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Die Partnerschaft wird umgehend mit Leben gefüllt: Gemeinsame Projekte in den Bereichen Naturschutz, Bildung und Tourismus sind bereits in Planung. Regelmäßige Treffen und festgelegte Koordinationsstellen sollen die Zusammenarbeit auf Kurs halten. Beide Landkreise haben sich verpflichtet, aus den historischen Verbindungen praktische und nachhaltige Vorteile für die lokale Bevölkerung zu schaffen.

Quelle