Abschied vom Stinesser-Lift: Fischen verliert ein Stück Skigeschichte
Mila MüllerAbschied vom Stinesser-Lift: Fischen verliert ein Stück Skigeschichte
Der Stinesser-Lift, eine bekannte Sesselbahn in Fischen, wird diesen Herbst abgerissen. Jahrelang diente er Skifahrern und war sogar Trainingsstätte für deutsche Nationalmannschaften. Sein Abbau markiert das Ende einer Ära für den Wintersport im Dorf.
Der Stinesser-Lift, auch Dorflift Fischen genannt, ist mindestens seit der Wintersaison 2025/26 in Betrieb. Er entwickelte sich zu einem zentralen Trainingsort und zog deutsche Skiteams an die Hänge unterhalb des Maderhalm-Viertels. Einheimische wie Toni Vogler erinnern sich oft an die harte Arbeit hinter dem Bau – besonders an die anstrengende Aufgabe namens Däpperle, eine entscheidende Anstrengung, die den Betrieb der Bahn bei starkem Schneefall erst ermöglichte.
Von den beiden Sesselbahnen in Fischen bleibt nur die kürzere Buckelwiesen-Bahn erhalten. Der Stinesser-Lift, mitten im Dorf gelegen, prägte die Skigeschichte der Region maßgeblich. Sein Abriss wird die Wintersportlandschaft nachhaltig verändern.
Mit dem Verschwinden des Stinesser-Lifts verliert Fischen eine historische Trainingsstätte für Spitzenathleten. Die Buckelwiesen-Bahn bleibt zwar bestehen, doch das Wintersportangebot des Ortes wird kleiner. Die Vorbereitungen für den Abbau sollen in den kommenden Monaten beginnen.






