11 May 2026, 02:02

Alma Hasun begeistert Wien mit kraftvollen Bühnenauftritten in zwei ausverkauften Produktionen

Offenes Buch mit dem Titel "The Theatre: A Monthly Review of the Drama, Music, and the Fine Arts" zeigt eine Seite mit Text und einem Logo.

Alma Hasun begeistert Wien mit kraftvollen Bühnenauftritten in zwei ausverkauften Produktionen

Alma Hasun hat für ihre jüngsten Bühnenauftritte in Wien weitreichende Anerkennung erhalten. Die Schauspielerin überzeugte in zwei völlig unterschiedlichen Produktionen mit kraftvollen Darstellungen – beide waren restlos ausverkauft. Kritiker loben ihre Intensität und ihre Fähigkeit, komplexe Charaktere lebendig werden zu lassen.

Zu ihren jüngsten Rollen zählen eine Pianistin, die mit Verlust kämpft, sowie eine Tochter, die in ein futuristisches Liebesdreieck verstrickt ist. Abseits der Bühne prägt Hasuns Leidenschaft für Literatur ihren schauspielerischen Ansatz; Inspiration bezieht sie unter anderem von Autoren wie Hemingway und Tschechow.

In Ganymed Areal, Teil des ortsbezogenen Stationentheaters in Wien-Penzing, übernahm Hasun die anspruchsvolle Rolle einer Pianistin, die die Fähigkeit zu spielen verloren hat. Die Produktion war im gesamten Oktober ausverkauft, das Publikum gefesselt von ihrem dreistündigen Monolog. Ihre Darstellung erforschte Themen wie Erinnerung und künstlerische Verzweiflung und hinterließ bei Kritikern wie Theaterbesuchern einen bleibenden Eindruck.

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An den Wiener Kammerspielen stand sie in Sophia oder Das Ende der Humanisten auf der Bühne, einer 15-Uhr-Matinee, die Familiendrama mit Science-Fiction verband. Hasun spielte eine Tochter, die intrigant versucht, die Romanze ihrer Eltern wiederzubeleben – doch die Handlung nimmt eine unerwartete Wendung mit dem Auftauchen eines humanoiden Roboters. Rezensenten hoben ihre Fähigkeit hervor, Wärme und Spannung in der Rolle auszubalancieren.

Ihre Rollenvorbereitung umfasst oft vertieftes literarisches Eintauchen. Während der Proben zu Die Kostverköstiger berührte sie tiefgreifend die Memoiren Versuche, dein Leben zu machen von Margot Friedländer. Diese emotionale Verbindung verleiht ihren Darbietungen zusätzliche Authentizität. Hasun äußerte zudem ihre Bewunderung für Anton Tschechows Er und Sie, insbesondere die Erzählung Der dumme Franzose, die ihre Vorliebe für nuancierte, charaktergetriebene Geschichten widerspiegelt.

Bekannt für ihre Intensität – auf und neben der Bühne –, zieht es Hasun zu komplexen, doch nachvollziehbaren Figuren. Sie zeigt großes Interesse an dramatischen Adaptionen und sucht Rollen, die sie herausfordern und das Publikum auf unerwartete Weise fesseln.

Hasuns jüngste Arbeiten haben ihren Ruf als eine der faszinierendsten jungen Schauspielerinnen Wiens gefestigt. Ihre Auftritte in Ganymed Areal und Sophia oder Das Ende der Humanisten ernteten begeisterte Kritiken und beweisen ihre Vielseitigkeit über Genres hinweg. Mit einer wachsenden Liste von kritisch gefeierten Rollen schöpft sie weiterhin aus Literatur und persönlicher Tiefe, um ihr Handwerk zu prägen.

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