25 June 2026, 12:01

Bausektor zeigt erste Erholungszeichen mit steigenden Umsätzen und Aufträgen

Umstellung noch ausstehend

Bausektor zeigt erste Erholungszeichen mit steigenden Umsätzen und Aufträgen

Im April zeigte der Bausektor erste Anzeichen einer Erholung, wobei wichtige Teilbereiche erstmals seit Monaten wieder Wachstum verzeichneten. Im Wohnungsbau stiegen die Umsätze und die Neuaufträge im Vergleich zum Vorjahr. Branchenvertreter betonen das Potenzial des Sektors, die wirtschaftliche Erholung zu unterstützen.

Die Umsätze im Wohnungsbau sowie die Neuaufträge lagen im April über den Vorjahreswerten. Dies markiert den ersten Anstieg seit mehreren Monaten in diesem bisher schwächelnden Segment. Auch der Gewerbe- und Industriebau entwickelte sich positiv: Hier stieg der Umsatz im April um 6,8 Prozent – vor allem dank kommerzieller Infrastrukturprojekte.

Zudem verzeichnete der öffentliche Bausektor höhere Umsätze, wobei der Infrastrukturbau maßgeblich zu diesem Wachstum beitrug. Insgesamt trieb der Tief- und Ingenieurbau die Umsatzsteigerungen in den Bereichen Wohnungsbau, Gewerbe- und Industriebau sowie im öffentlichen Sektor voran. Die kumulierten Umsätze von Januar bis April blieben jedoch weitgehend unverändert im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Die Neuaufträge im gesamten Bausektor stiegen um 1,8 Prozent im Jahresvergleich. Trotz dieser positiven Entwicklung blieben die Materialkosten weiter auf hohem Niveau. So kletterten die Preise für Bitumen im Mai 2026 um 31,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

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Branchenführer fordern nun stärkere politische Maßnahmen, um den Aufschwung zu festigen. Vorgeschlagen werden unter anderem bessere Anreize für den Wohnungsbau, eine schnellere Projektabwicklung und beschleunigte Genehmigungsverfahren. Die Entwicklung des Sektors könnte eine entscheidende Rolle für die gesamtwirtschaftliche Erholung spielen.

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