Bayerns starker Start mit Risiko: Warum das hohe Lauftempo Sorgen macht
Mila MüllerBayerns starker Start mit Risiko: Warum das hohe Lauftempo Sorgen macht
Bayern München hat einen starken Saisonstart hingelegt und ist in der Bundesliga ungeschlagen geblieben, während die Mannschaft auch ihre Champions-League-Gruppe anführt. Doch der ehemalige Mittelfeldspieler Dietmar Hamann äußert Bedenken wegen des hohen Energieaufwands des Teams in den frühen Partien.
Unter dem neuen Trainer Vincent Kompany wirkt die Mannschaft zwar dominant, doch Hamann warnt, dass das übermäßige Lauftempo im weiteren Saisonverlauf zum Problem werden könnte. Beim jüngsten 5:1-Erfolg in der Champions League gegen FC Pafos legte Bayern über 121 Kilometer zurück – acht mehr als der Gegner. Hamann bezeichnete diese extreme Belastung gegen schwächere Teams als "den einzigen Wermutstropfen" und deutete an, dass sie in entscheidenden Spielen zu Ermüdungserscheinungen führen könnte.
Besonders hob er das bevorstehende sechste Gruppenspiel gegen Eintracht Frankfurt als mögliche Herausforderung hervor. Trotz seiner Kritik prophezeite Hamann jedoch, das Spiel werde "wirklich großartig und spektakulär" werden.
Aktuell führt Bayern seine Champions-League-Gruppe mit zwei Siegen aus zwei Spielen an. Die selbstbewussten Auftritte überzeugen, doch Hamanns Aussagen deuten darauf hin, dass das Team in den kommenden Monaten seinen körperlichen Einsatz besser dosieren muss. Der unermüdliche Pressingfußball und das hohe Tempo haben zwar früh Erfolge gebracht. Wenn die Spieler jedoch auch in weniger fordernden Partien solche Distanzen zurücklegen, könnte das ihre Ausdauer in der späteren Saisonphase beeinträchtigen. Das Frankfurt-Spiel wird ein wichtiger Gradmesser für ihre Belastbarkeit und taktische Disziplin sein.






