Münchner Zoll bricht 2024 alle Rekorde: Drogen, Waffen und Milliarden-Steuern
Greta SchulzMünchner Zoll bricht 2024 alle Rekorde: Drogen, Waffen und Milliarden-Steuern
Münchner Zoll präsentiert Jahresbericht 2024: Rekordzahlen bei Kontrollen, Beschlagnahmungen und Steuereinnahmen
Der Münchner Zoll hat seinen Jahresbericht für 2024 vorgelegt – ein Jahr mit intensiven Kontrollen, zahlreichen Beschlagnahmungen und Milliardenertrag an Steuereinnahmen. Die Zahlen verdeutlichen das enorme Ausmaß der Zollaktivitäten in der Stadt und am Flughafen München.
Das Hauptzollamt München führte im vergangenen Jahr 699 Prüfungen und steuerliche Überwachungsmaßnahmen durch. Dabei wurden fast 1 Million Euro sichergestellt, wovon 240.000 Euro an Steuerzahler erstattet wurden. Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit führte zudem 683 separate Kontrollen durch.
Am Flughafen München beschlagnahmten Beamte 534 Kilogramm Rauschgift sowie 205 verbotene Waffen. Zudem zogen sie rund 135.000 gefälschte Markenprodukte ein, die vor allem aus zehn Schlüsselländern wie China, der Türkei und Vietnam stammten. Allein das Zollamt am Flughafen nahm etwa 1 Milliarde Euro an Zöllen und Einfuhrumsatzsteuer ein.
Die Einnahmenentwicklung blieb robust: Der Münchner Zoll erwirtschaftete insgesamt rund 6,1 Milliarden Euro. Davon entfielen 1 Milliarde Euro auf Verbrauchsteuern, während die bayerische Biersteuer weitere 44 Millionen Euro beisteuerte. Das Zollamt Garching-Hochbrück bearbeitete etwa 700.000 Export- und 137.000 Importsendungen. Strafverfahren führten zudem zu Bußgeldern in Höhe von 1 Million Euro.
Ausblick: Tag der offenen Tür am 27. September 2025 Der Bericht 2024 zeigt: Der Münchner Zoll bewältigte enorme Mengen an Handel, Vollstreckung und Einnahmensicherung – von Plagiaten über Drogen bis zu Waffen blieben die Beschlagnahmungen auf hohem Niveau. Der anstehende Trainingstag der offenen Tür wird weitere Einblicke in die Arbeitsweise der Behörde bieten.






