11 April 2026, 16:01

Brand in Landshut belastet Grundwasser – Fortschritte, aber Risikozone bleibt

Ein roter und schwarzer Feuerkäfer auf Erde mit einem Loch in der Mitte und Text unten.

Brand in Landshut belastet Grundwasser – Fortschritte, aber Risikozone bleibt

Brand in Lebensmittelbetrieb in Landshut verursachte Grundwasserverschmutzung – Fortschritte, aber Risiken bleiben

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Ein Brand in einem Lebensmittelproduktionsbetrieb in Landshut im vergangenen August führte zu einer Grundwasserverschmutzung in der umliegenden Gegend. Seither überwachen die Behörden die Lage genau und warnten Anwohner sowie Unternehmen in der Nähe. Die neuesten Updates zeigen zwar Fortschritte, doch in einem kleinen Abschnitt des Industriegebiets bestehen weiterhin Risiken.

Der Vorfall ereignete sich im August 2024, als in einer Anlage an der Altdorfer Straße ein Feuer ausbrach. Die Löscharbeiten und chemische Abflüsse verursachten eine Belastung des Grundwassers, woraufhin lokale Behörden umgehend Maßnahmen einleiteten. Benedikt Haseneder, Leiter des Amtes für Umwelt-, Klima- und Naturschutz in Landshut, koordiniert seitdem die Reaktion auf den Vorfall.

Untersuchungen im Spätherbst 2024 bestätigten die Ausbreitung von Schadstoffen, insbesondere von Nickel. Die Behörden warnten Anwohner, auf die Nutzung von Grundwasser zum Trinken, Baden oder Gießen von Gärten zu verzichten – besonders für Risikogruppen. Die städtische Trinkwasserversorgung war jedoch nie betroffen und bleibt sicher.

Ende November zeigten Nachfolgetests einen Rückgang der Schadstoffbelastung in den meisten Bereichen. Nur ein schmaler Streifen direkt neben dem Firmengelände weist weiterhin erhöhte Nickelwerte auf. Dort gelten weiterhin Einschränkungen, doch insgesamt hat sich die Situation verbessert.

Die Stadt rät weiterhin davon ab, Grundwasser in der verbleibenden Risikozone zu nutzen. Regelmäßige Tests sollen weitere Veränderungen der Belastungswerte überwachen. Bis auf Weiteres bleibt das kommunale Leitungswasser die einzige zugelassene Quelle für Trinken und den täglichen Bedarf.

Quelle