DEL2-Playoffs: Landshuts Disziplinarantrag scheitert – Bremerhaven vor Halbfinaleinzug
Finn KleinDEL2-Playoffs: Landshuts Disziplinarantrag scheitert – Bremerhaven vor Halbfinaleinzug
Die Spannungen in den DEL2-Playoffs steigen, nachdem der Antrag von EV Landshut auf eine nachträgliche disziplinarische Überprüfung abgelehnt wurde. Die Entscheidung fällt kurz vor dem vierten Spiel der Best-of-Seven-Serie, in der die Pinguins Bremerhaven bereits mit einem deutlichen 3:0-Vorsprung führen. Der Versuch Landshuts, einen Vorfall auf dem Eis anzufechten, ist gescheitert – die Serie steht damit weiter unter Strom.
Der Streit begann, als EV Landshut nach einem angeblichen Spearing-Vorfall ein nachträgliches Disziplinarverfahren beantragte. Zwar war während des Spiels bereits eine Strafe verhängt worden, doch der Verein drängte auf weitere Konsequenzen. Die Disziplinarkommission prüfte den Fall, erklärte den Antrag jedoch für unzulässig – gestützt auf DEL-Regel 42 sowie die einschlägigen Passagen der Disziplinarordnung und der Spielerlizenzvereinbarung.
Eine nachträgliche Sperre wurde nicht verhängt, damit ist der Fall offiziell abgeschlossen. Dennoch dürfte die gescheiterte Beschwerde die Stimmung vor dem heutigen Spiel weiter anheizen. Die Pinguins, die nur noch einen Sieg zum Einzug ins Halbfinale benötigen, treffen nun auf einen frustrierten Gegner.
EV Landshut war als Achtplatzierter in die Playoffs gestartet, nachdem die Mannschaft die Hauptrunde mit 76 Punkten aus 52 Spielen abgeschlossen hatte. Ihre Bilanz umfasste 167 erzielte und 164 kassierte Tore, was eine knappe Tordifferenz von +3 ergab.
Mit der geklärten Disziplinarfrage rückt nun das Eis in den Fokus des entscheidenden vierten Spiels. Die Pinguins stehen einen Sieg vor dem Halbfinaleinzug, während Landshut sich nach dem Serienrückstand und der abgelehnten Beschwerde neu sammeln muss. Das Ergebnis der heutigen Partie wird zeigen, ob die Serie verlängert wird – oder ob die Pinguins mit einem Sweep durchmarschieren.






