Druckfehler bei Briefwahl in Wolfratshausen: 250 Wähler erhalten doppelte Unterlagen
Greta SchulzDruckfehler bei Briefwahl in Wolfratshausen: 250 Wähler erhalten doppelte Unterlagen
Ein Druckfehler hat die Briefwahl für die Stichwahl in Wolfratshausen am 22. März beeinträchtigt. Rund 250 Wähler erhielten doppelte Stimmunterlagen, woraufhin die Behörden korrigierte Ersatzformulare ausgeben mussten. Der Fehler betrifft jedoch nur einen Teil der 1.234 registrierten Briefwähler in der Region.
Ursache des Problems war ein technisches Versagen während des Druckvorgangs, durch das 250 Wähler zwei Sätze an Briefwahlunterlagen erhielten. Die Betroffenen haben inzwischen einen neuen Umschlag mit einem "Berichtigt"-Aufkleber zugeschickt bekommen, zusammen mit einem roten A4-Blatt, das den Sachverhalt erklärt. Wer bereits ein fehlerhaftes Wahlformular zurückgeschickt hat, muss nun das Ersatzdokument ausfüllen und einreichen – die ursprünglichen Unterlagen werden nicht gewertet.
Die Mehrheit der Bürger bleibt von der Panne unberührt und kann wie geplant wählen, sofern sie keine Korrekturmitteilung erhalten. Die Stadt hatte ursprünglich mit einer Wahlbeteiligung von 65 Prozent unter den Briefwählern gerechnet, bevor der Vorfall bekannt wurde.
Die Frist zur Stimmabgabe läuft noch: Die Unterlagen müssen bis Sonntag, den 22. März, 18:00 Uhr, eingereicht sein.
Die berichtigten Wahlunterlagen stellen sicher, dass alle Stimmen in der Stichwahl korrekt gezählt werden. Betroffene Wähler müssen die neuen Formulare fristgerecht zurücksenden, um eine Ungültigkeit ihrer Stimme zu vermeiden. Die Behörden bestätigen, dass es für den weiteren Ablauf der Brief- und Präsenzwahl keine weiteren Störungen geben werde.






