EU-Führerschein-Umtausch 2025: Warum das Kreditkartenformat jetzt Pflicht wird
Finn KleinEU-Führerschein-Umtausch 2025: Warum das Kreditkartenformat jetzt Pflicht wird
Führerscheine in der EU: Bald Schluss mit Papier – Kreditkartenformat wird Pflicht
Autofahrer in der gesamten EU müssen ihre alten Führerscheine im Papierformat bald gegen neue, sperrkartenähnliche Versionen austauschen. Hintergrund ist eine EU-weite Regelung, die sich auf vor 1999 ausgestellte Dokumente bezieht. Betroffen sind zunächst alle, die 1971 oder später geboren wurden – für sie läuft die Frist Anfang 2025 ab.
Die Europäische Union hat angeordnet, dass alle vor dem 31. Dezember 1998 ausgestellten Papierführerscheine durch moderne Plastikkarten ersetzt werden müssen. Zunächst gilt die Regelung jedoch nur für Inhaber, die im Jahr 1971 oder danach geboren wurden. Ab dem 19. Januar 2025 verlieren ihre alten Dokumente die Gültigkeit.
Der Umtausch selbst ist unkompliziert: Es sind weder Prüfungen noch gesundheitliche Untersuchungen erforderlich – es sei denn, es geht um die Verlängerung eines Lkw- oder Busführerscheins. Selbst ein Behördengang ist nicht nötig, denn der Austausch kann auch postalisch erledigt werden. Benötigt werden eine Kopie des Personalausweises oder Reisepasses, ein biometrisches Passfoto sowie der originale Führerschein. Falls der alte Schein nicht in Aschaffenburg ausgestellt wurde, ist zusätzlich eine beglaubigte Kopie der ursprünglichen Behörde erforderlich.
Die neuen Führerscheine kosten bis zu 30,30 Euro inklusive Einschreiben. einmal ausgestellt, bleiben sie 15 Jahre lang gültig. Alle weiteren vor dem 19. Januar 2013 ausgestellten Führerscheine müssen bis zum 19. Januar 2033 umgetauscht werden.
Ziel der Umstellung auf das Kartenformat ist die Vereinheitlichung der Dokumente in der gesamten EU. Wer von der Frist 2025 betroffen ist, sollte seine Unterlagen zeitnah einreichen, um keine Probleme mit der Fahrberechtigung zu riskieren. Für alle anderen bleibt noch Zeit – das Verfahren bleibt jedoch dasselbe.






