Fahrraddemo in Kreuzberg: Protest gegen umstrittene Medienplattformen
Rund 50 Menschen haben am Samstag im Berliner Stadtteil Kreuzberg eine Fahrraddemonstration veranstaltet. Die Kundgebung richtete sich gegen die Online-Plattformen Nius und Apollo, die beide in dem Viertel ansässig sind. Die Protestierenden skandierten Parolen und hielten Transparente mit der Aufschrift „Gegen rechtsextreme Medienportale“ hoch.
Die Gruppe fuhr durch die Straßen und forderte die Schließung der Plattformen in ihrem Kiez. Unter ihren Rufen war auch „Nazis raus aus unserem Viertel“ zu hören.
Der Nius-Chef Julian Reichelt und Apollo-Geschäftsführer Max Mannhart erschienen vor Ort und versuchten, Interviews mit den Demonstranten zu führen. Als die Stimmung eskalierte, kam es zu einer kleineren Rangelei. Die Polizei griff ein, um die Konfliktparteien zu trennen und die Ordnung wiederherzustellen.
Beide Unternehmen weisen die von den Protestierenden erhobenen Vorwürfe, sie seien „rechts“ einzuordnen, zurück. Nach dem Polizeieinsatz endete die Demonstration. Die Aktivisten hatten ihre Haltung gegen die beiden Medienhäuser deutlich gemacht. Nius und Apollo bestehen weiterhin darauf, keine Verbindungen zur extremen Rechten zu haben.






