FC Bayern investiert 100 Millionen Euro in Modernisierung der Säbener Straße
Finn KleinFC Bayern investiert 100 Millionen Euro in Modernisierung der Säbener Straße
Das Trainingsgelände des FC Bayern München an der Säbener Straße gilt seit langem als Maßstab für Fußballinfrastruktur weltweit. Die Anlage übertrifft mittlerweile selbst die Einrichtungen von Real Madrid und dem FC Barcelona und setzt internationale Standards. Doch trotz ihres exzellenten Rufs plant der Verein nun eine umfassende Modernisierung im Wert von 100 Millionen Euro, um mit den heutigen Anforderungen Schritt zu halten.
Die Geschichte des Geländes begann bescheiden: Veteranen wie Sepp Maier erinnern sich noch an schlichte Unterkünfte und provisorische Einrichtungen. Trotz dieser einfachen Anfänge brachte die Säbener Straße Legenden wie Franz Beckenbauer und Gerd Müller hervor. In den 1970er-Jahren trieb der FC Bayern die Professionalisierung voran und verwandelte den Standort in ein Hochleistungszentrum – ausgestattet mit einem Auditorium, einer Bibliothek und ultramodernen Umkleidekabinen.
Ein entscheidender Wendepunkt folgte 2008 unter Trainer Jürgen Klinsmann, der die Schaffung eines ganzheitlichen Leistungszentrums vorantrieb. Der ehemalige Kapitän Mark van Bommel bezeichnete die Anlagen später als unübertroffen in Europa – selbst im Vergleich zu Luxushotels. Seither gab es jedoch keine größeren technologischen Aufrüstungen mehr.
Nun steht eine 100-Millionen-Euro-Sanierung an, die 2026 beginnen und voraussichtlich drei Jahre dauern soll. Das Projekt sieht die Schaffung modernster Trainings- und Regenerationsbereiche vor, um den Verein an der Spitze des europäischen Fußballs zu halten.
Die Aufwertung unterstreicht die Bedeutung der Säbener Straße als Symbol für den Ehrgeiz des FC Bayern. Das neue Leistungszentrum soll sicherstellen, dass der Klub auch künftig auf höchstem Niveau konkurrenzfähig bleibt. Die Bauarbeiten sind für 2026 geplant – der Beginn eines neuen Kapitels in der Entwicklung dieser Ikone des Fußballs.






