Hertha BSC setzt auf Neuaufbau und junge Talente nach Spielerabgängen
Hertha BSC steht vor einer Saison des Umbruchs, während der Verein seine Mannschaft umbaut. Finanzielle Zwänge haben den Verkauf von Leistungsträgern erzwungen, wodurch ein beträchtlicher zweistelliger Millionenbetrag in die Kassen floss. Dadurch haben sich die Ambitionen für die kommende Spielzeit deutlich verändert.
In der vergangenen Saison belegte Hertha den siebten Platz – ein Ergebnis, das hinter den eigenen Ansprüchen zurückblieb. Geschäftsführer Peter Görlich hatte zuvor davon gesprochen, mit Union Berlin in einer Liga mitspielen zu wollen. Nun steht für den Verein jedoch nicht mehr der Aufstieg im Fokus.
Trainer Stefan Leitl veranstaltete kürzlich ein zweitägiges Teambuilding-Camp in Kienbaum für den verkleinerten Kader, noch vor dem offiziellen Trainingsauftakt. Die Abgänge wichtiger Spieler könnten jungen Talenten aus der Akademie Chancen eröffnen – ganz im Sinne der Philosophie des „Berliner Wegs“.
Weitere Spieler drängen weiterhin auf einen Wechsel, während andere das Interesse von Konkurrenten geweckt haben. Bisher sind jedoch keine großen Neuzugänge verpflichtet worden. Der Verein wird interne Zielvorgaben finalisieren, bevor diese öffentlich bekannt gegeben werden.
Aufgrund der finanziellen Einschränkungen und der Kaderverschiebungen müssen die Spieler ihre Erwartungen nun anpassen. Der Fokus liegt auf Stabilisierung und Neuaufbau, wobei besonders die Förderung eigener Talente im Mittelpunkt steht. Konkrete Saisonziele werden erst nach Abschluss der internen Beratungen kommuniziert.
