Homophober Überfall in Augsburg: Vier Männer vor Gericht wegen brutaler Attacke
Angriff mit mutmaßlich homophobem Motiv? Landgericht verhandelt - Homophober Überfall in Augsburg: Vier Männer vor Gericht wegen brutaler Attacke
Vier Männer müssen sich im Februar in Augsburg wegen homophober Gewalt verantworten
Im nächsten Monat beginnt vor dem Landgericht Augsburg der Prozess gegen vier Männer, die im März vergangenen Jahres zwei Männer auf der Maximilianstraße brutal angegriffen haben sollen. Die Ermittler gehen von einem homophoben Tatmotiv aus. Die Opfer erlitten durch Schläge und Tritte schwere Verletzungen, wie die Behörden bestätigten.
Der Vorfall ereignete sich im März 2025, als die beiden Geschädigten zunächst mit homophoben Beleidigungen konfrontiert worden sein sollen, bevor sie körperlich attackiert wurden. Die Zuständigkeit für den Fall übernahm das Bayerische Zentralamt zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus (ZET), da ein anti-LSBTIQ+-Hintergrund vermutet wird. Auch die Staatsanwaltschaft München ist wegen des Verdachts auf ein Hassverbrechen in die Ermittlungen eingebunden.
Der Prozess beginnt am 23. Februar vor dem Augsburger Landgericht und ist auf elf Verhandlungstage angesetzt; das Urteil wird für den 13. März erwartet. Den vier Angeklagten, die zwischen 22 und 25 Jahre alt sind, wird gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. Einer der Beschuldigten war bereits 2019 wegen einer tödlichen Attacke verurteilt worden – er hatte einen Mann mit einem einzigen Schlag getötet und dafür viereinhalb Jahre Jugendhaft verbüßt. Medizinische Gutachten belegen, dass die Opfer durch die wiederholten Schläge und Tritte zahlreiche Prellungen erlitten.
Die Ermittlungen deuten darauf hin, dass es sich nicht um eine zufällige, sondern um eine gezielte Tat aufgrund der wahrgenommenen sexuellen Orientierung der Opfer handelte. Im Verfahren wird nun geklärt, ob das homophobe Motiv bewiesen werden kann. Bei einer Verurteilung drohen den Angeklagten nach deutschem Recht erhebliche Haftstrafen. Der Fall wirft einmal mehr Fragen zur Ahndung von Hasskriminalität in Bayern auf; die Behörden stufen die Tat als schwerwiegendes Verbrechen ein.
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