Industriepreise klettern im Mai 2026 – Baustoffe besonders betroffen
Erzeugerpreise für Industrieprodukte stiegen im Mai 2026
Im Mai 2026 zogen die Erzeugerpreise für industrielle Produkte an. Im Vergleich zum Vorjahresmonat betrug der Gesamtanstieg 2,2 %. Besonders stark betroffen waren Baustoffe.
Die Metallpreise kletterten um 11,1 % im Jahresvergleich. Kaltgewalztes Blech verzeichnete ein Plus von 9,9 %.
Auch Holzprodukte verbuchten deutliche Steigerungen: Schnittholz wurde um 11,4 % teurer, während Konstruktionsvollholz um 7,5 % zulegte. Dachlatten verzeichneten mit 11,8 % einen noch stärkeren Anstieg.
Bei anderen Materialien gab es ebenfalls spürbare Preissprünge: Flachglas verteuerte sich um 15,4 %, erdölbasiertes Bitumen sogar um 31,2 %. Geringere Zuwächse zeigten sich bei Fenster- und Türzargen mit 3,5 % sowie sanitären Installationen mit 3,2 %.
Die Daten belegen einen breiten Aufwärtstrend bei den Materialkosten. Sowohl die Bau- als auch die Industriebranche müssen in zahlreichen Kategorien höhere Ausgaben verkraften. Die Entwicklungen spiegeln die wachsenden wirtschaftlichen Belastungen in Produktion und Lieferketten wider.
