28 June 2026, 16:01

Junge Union fordert radikale Steuerreform – oder gar keine

JU fordert Steuerentlastung von über 20 Milliarden Euro

Junge Union fordert radikale Steuerreform – oder gar keine

Johannes Winkel, Vorsitzender der Jungen Union, drängt auf eine grundlegende Steuerreform. Ein halbherziger Kompromiss vor der Sommerpause würde seiner Meinung nach nicht ausreichen. Stattdessen fordert er entweder eine mutige Neugestaltung oder das vollständige Scheitern des Vorhabens.

Winkel betont, dass eine sinnvolle Reform Steuersenkungen von über 20 Milliarden Euro bringen müsse. Er unterstützt einen Vorschlag von Yannick Bury und Florian Dorn aus dem April, der Steuerentlastungen und einen schrittweisen Abbau staatlicher Subventionen vorsieht.

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Er appelliert an die Koalitionsspitzen, Ehrgeiz über Tempo zu stellen. Anders als der Wirtschaftsflügel seiner Partei zeigt er sich offen für verschiedene Ansätze. Seine eigene Partei, die Union, und die SPD sollten seiner Auffassung nach keine Branchen bevorzugen.

Als Beispiel verweist Winkel auf die jüngste Rentenkommission. Die Steuerreform solle einen ähnlichen Weg einschlagen und über parteipolitische Positionen hinauswachsen. Sein Aufruf zu einem einheitlichen Abbau von Subventionen gelte für alle Sektoren – nicht nur für ausgewählte Bereiche.

Der Chef der Jungen Union will entweder eine umfassende Reform oder gar keine. Breit angelegte Steuersenkungen und Subventionskürzungen hält er für unverzichtbar. Seine Haltung stellt sowohl seine Partei als auch die Koalition vor die Herausforderung, in den Verhandlungen höher zu zielen.

Quelle