Kai Havertz kämpft sich nach Verletzungspause zurück zur WM 2026
Kai Havertz bereitet sich nach einer schwierigen Saison bei Arsenal auf die WM 2026 vor
Nach einer von Verletzungen geprägten Spielzeit, in der der Stürmer bisher nur 524 Minuten auf dem Platz stand, blickt Kai Havertz bereits auf das große Turnier in zwei Jahren. Abseits des Rasens zeigt der 25-Jährige eine weichere Seite: In England hält er drei Hunde, in Deutschland sogar einen Esel.
Sein letzter Einsatz für die Nationalmannschaft liegt bereits einige Monate zurück – im November 2024 bestritt er gegen Ungarn sein bisher letztes Länderspiel. Oberschenkel- und Knieprobleme zwangen ihn seitdem zur Pause. Dennoch steht er in regelmäßigem Austausch mit Bundestrainer Julian Nagelsmann über die anstehende WM.
Politische oder gesellschaftliche Debatten meidet Havertz bewusst. Stattdessen will er Menschen durch Fußball verbinden. Als Führungspersönlichkeit setzt er auf Vorbildfunktion statt auf große Reden. Seine Vielseitigkeit macht ihn dabei besonders wertvoll – auf dem Platz fühlt er sich in jeder Position wohl.
Kürzlich lobte der Offensivspieler seine Teamkollegen Florian Wirtz und Nick Woltemade für deren starke Leistungen in der Premier League. Deutschlands Nichtauftauchen in den Play-off-Ergebnissen vom März 2026 deutet darauf hin, dass die DFB-Elf entweder direkt qualifiziert ist oder bereits früher ausgeschieden war – anders als Teams wie Dänemark, Italien oder die Türkei, die sich nach entscheidenden Siegen durchsetzten.
Havertz hofft nun, dass die Nationalmannschaft die Euphorie der EM wiederbeleben kann. Sein Ziel: das ganze Land erneut hinter der Mannschaft vereinen. Mit der WM im Blick will er seine Verletzungsprobleme überwinden und auf dem Platz seinen Beitrag leisten. Sein Fokus bleibt auf Fußball, Führung und dem Zusammenbringen der Fans gerichtet. Da der Qualifikationsweg Deutschlands bereits geklärt ist, kann sich das Team ohne Play-off-Druck auf das Turnier vorbereiten.






