04 April 2026, 00:02

KI revolutioniert die Spielersichtung: Wie Bayern und Brighton verborgene Talente entdecken

Titelbild von "New Studies in Athletics September 1987" mit zwei Personen auf dem Cover.

KI revolutioniert die Spielersichtung: Wie Bayern und Brighton verborgene Talente entdecken

Künstliche Intelligenz verändert die Spielersichtung im Fußball – nicht nur anhand körperlicher Fähigkeiten, sondern auch durch den mentalen Zustand. Ein neues KI-System, entwickelt vom ehemaligen Profifußballer Yaw Amankwah und dem Psychologieprofessor Geir Jordet, analysiert Körpersprache und Gesten, um verborgene Aspekte der Leistung aufzudecken. Bisher haben nur zwei Top-Klubs diese Technologie öffentlich eingeführt: der FC Bayern München und Brighton & Hove Albion.

Das System erfasst subtile Signale im Verhalten der Spieler – Details, die herkömmliche Statistiken oft übersehen. Über 100.000 einzigartige Beobachtungen wurden gesammelt, um eine Datenbank mit Spielerreaktionen unter Druck aufzubauen. Der FC Bayern testete die Methode unter Julian Nagelsmann, während Brighton & Hove Albion sie ebenfalls in ihre Analysen integriert haben.

KI-gestützte psychologische Bewertungen helfen Vereinen, klügere Entscheidungen bei der Verpflichtung und Nachwuchsförderung zu treffen. Indem sie verstehen, wie Spieler mit Stress umgehen oder auf dem Platz kommunizieren, können Teams Stärken und Schwächen jenseits der technischen Fähigkeiten erkennen. Die Entwickler sind überzeugt, dass diese Verbindung von Technologie und Verhaltenswissenschaft einen neuen Standard in der Fußballanalyse setzen könnte.

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Stand April 2026 hat kein weiterer Klub die Nutzung des Systems öffentlich bestätigt. Dennoch bleibt das Potenzial für eine breitere Einführung hoch – Experten gehen davon aus, dass es die Talentsichtung und Spielerbetreuung revolutionieren könnte.

Die Technologie steckt noch in den Kinderschuhen, doch ihre Wirkung ist bereits auf Elite-Ebene spürbar. Vereine, die KI-basierte psychologische Analysen nutzen, gewinnen tiefere Einblicke in die Mentality der Spieler, was künftige Transferstrategien prägen könnte. Mit weiterer Entwicklung könnte dieser Ansatz zu einem zentralen Werkzeug in der sich wandelnden Datenlandschaft des Fußballs werden.

Quelle