Klimaziele 2045: Wie Reiche Deutschlands grüne Wende ausbremst
Deutschlands Klimaziele geraten unter Wirtschaftsministerin Katharina Reiche massiv ins Stocken. Ihre jüngste Politik begünstigt die fossile Energiewirtschaft und gefährdet die Verpflichtung des Landes, bis 2045 klimaneutral zu werden. Gleichzeitig bereiten Wirtschaftsverbände Kampagnen gegen diese Umweltziele vor.
Reiche hat das von ihrem Vorgänger Robert Habeck eingeführte Heizungsgesetz abgeschwächt. Die überarbeiteten Regelungen erlauben nun, dass Gas- und Ölheizungen unbegrenzt weiterbetrieben werden dürfen. Dieser Schritt passt zu ihrem generellen Vorhaben, den Einsatz fossiler Brennstoffe über das Jahr 2045 hinaus zu verlängern.
Auch Erneuerbare-Energien-Projekte stehen auf ihrer Agenda. Neue Maßnahmen sollen Dach-Solaranlagen und großangelegte grüne Energieprojekte wirtschaftlich unattraktiv machen. Gleichzeitig treibt sie den Ausbau der fossilen Gasinfrastruktur voran – mit der Begründung, dies unterstütze den deutschen Kohleausstieg.
Der staatseigene Energiekonzern Sefe hat mit Kanada langfristige LNG-Importverträge bis 2050 abgeschlossen. Kritiker werfen der Regierung vor, damit die Interessen der fossilen Industrie über den Klimaschutz zu stellen. Einige warnen zudem, dass Deutschlands Rückzieher andere EU-Mitglieder ermutigen könnte, ihre eigenen Ziele zu lockern.
Reiches Politik macht das Klimaneutralitätsziel 2045 unerreichbar. Die Bundesregierung scheint bereit, dieses Scheitern in Kauf zu nehmen, um die fossile Wirtschaft zu stützen. Die Kehrtwende bedroht die Klimabemühungen in der gesamten EU.






