27 March 2026, 12:01

Knappe Stichwahl: Piet Mayr bleibt mit nur 86 Stimmen Vorsprung Bürgermeister von Zorneding

Grüne Broschüre mit "Elections municipales" darauf vor weißem Hintergrund.

Knappe Stichwahl: Piet Mayr bleibt mit nur 86 Stimmen Vorsprung Bürgermeister von Zorneding

Piet Mayr hat sich in einer dramatischen Stichwahl zum vierten Mal als Bürgermeister von Zorneding durchgesetzt. Der 69-jährige CSU-Kandidat besiegte seinen unabhängigen Herausforderer Falk Skeide mit nur 86 Stimmen Vorsprung. Bis zur Auszählung der letzten Stimmbezirke blieb das Rennen völlig offen.

Die Wahl fand am 8. März 2026 statt, nachdem im ersten Durchgang kein Kandidat die absolute Mehrheit erreicht hatte. Der 50-jährige Skeide trat als Parteiloser an, erhielt jedoch Unterstützung von SPD, Grünen und der Freien Wählergemeinschaft (FWG). Zudem verzichtete er darauf, sich für den Stadtrat auf einer Parteiliste aufstellen zu lassen – eine Strategie, um breitere Wählerkreise anzusprechen.

Lange Zeit lag Skeide deutlich in Führung. Doch dann fiel plötzlich der Strom aus, und der Zählraum versank im Dunkeln. Die Anzeigetafel erlosch, die Spannung stieg. Mayr gab später zu, er habe bereits mit einer Niederlage gerechnet, als die Ergebnisse nur zögerlich eintrafen.

Die entscheidende Wende brachte der letzte Stimmbezirk – ein Bezirk mit Briefwahlstimmen. Als diese ausgezählt wurden, legte Mayr plötzlich um über 100 Stimmen zu und sicherte sich schließlich 50,9 Prozent der Gesamtstimmen. Skeide kam auf 1.984 Stimmen und verfehlte damit knapp den Sieg.

Mayrs Erfolg verlängert seine Amtszeit als Zornedings Bürgermeister, ein Amt, das er seit 2008 innehat. Der knappe Ausgang unterstreicht die gespaltene Stimmungslage in der Gemeinde, bei der die Stichwahl von einer kleinen, aber entscheidenden Verschiebung der Wählergunst abhing. Seine vierte Amtszeit beginnt in einem politisch aufmerksam beobachteten Umfeld.

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