Koblenz baut sein Stadion für 47,6 Millionen Euro komplett um
Koblenz hat die Finanzierung für eine umfassende Modernisierung seines Sportstadions gesichert. Die Bundesregierung steuert im Rahmen ihres Programms zur Sanierung kommunaler Sporteinrichtungen 8 Millionen Euro bei. Die Stadt selbst stellt aus dem eigenen Haushalt 13,6 Millionen Euro für das Vorhaben bereit.
Die heutige Haupttribüne, die in den 1930er-Jahren errichtet wurde, weist erhebliche statische und funktionale Mängel auf. Nach Einschätzung der Verantwortlichen wäre eine Sanierung unwirtschaftlich. Stattdessen soll eine neue, moderne Tribüne entstehen, die aktuellen Standards entspricht.
Die neue Anlage wird barrierefrei, nachhaltig und vielseitig nutzbar sein – etwa für Schulsport, Freizeitsport, Leichtathletikveranstaltungen und Spiele der Drittliga-Fußballmannschaften. Die Baukosten verteilen sich auf mehrere Jahre, wobei der Großteil der Ausgaben zwischen 2028 und 2030 anfallen wird.
Um die Kosten im Griff zu behalten, haben Vertreter der Stadt das kürzlich modernisierte Lohrheidestadion in Wattenscheid besichtigt. Von dort erhofft man sich Anregungen, um bei der eigenen Sanierung Einsparungen zu erzielen. Das Gesamtbudget des Projekts setzt sich aus 8 Millionen Euro Bundeszuschuss, 13,6 Millionen Euro städtischen Mitteln und voraussichtlich weiteren 26 Millionen Euro zusammen, die vermutlich vom Land kommen werden.
Die Arbeiten an der neuen Tribüne sollen bis 2031 abgeschlossen sein. Die Investition wird Koblenz eine vielseitige Sportstätte bescheren. Durch die gesicherte Finanzierung kann das Projekt wie geplant in den kommenden Jahren umgesetzt werden.
