19 April 2026, 08:01

Landshut beschließt 416-Millionen-Haushalt mit Fokus auf Schulen und Krankenhaus

Schwarze und weiße Stadtkarte mit dem Text "Vorgeschlagene Verbesserungen"

Landshut beschließt 416-Millionen-Haushalt mit Fokus auf Schulen und Krankenhaus

Der Stadtrat von Landshut hat den Haushalt 2024 sowie einen vierjährigen Investitionsplan bis 2027 einstimmig verabschiedet. Die Entscheidung schafft einen finanziellen Rahmen von über 416 Millionen Euro. Bürgermeister Alexander Putz rief während der Beratungen zu einer sachlichen Debatte und zu einem klaren Bekenntnis zu demokratischen Grundsätzen auf.

Der genehmigte Haushalt unterteilt die Ausgaben in zwei Hauptbereiche: 314 Millionen Euro für den laufenden Betrieb und 102,3 Millionen Euro für langfristige Investitionen. Zwar liegt das diesjährige Investitionsvolumen von 86,9 Millionen Euro unter dem Spitzenwert von 110 Millionen Euro aus dem Jahr 2023, bleibt aber über dem durchschnittlichen Jahresniveau der Stadt.

Landshut rechnet mit erheblichen Mehreinnahmen durch Grundstücksverkäufe, die bis 2027 voraussichtlich fast 65 Millionen Euro einbringen werden. Dennoch wird die Stadt in den kommenden Jahren rund 38,6 Millionen Euro aus ihren Rücklagen entnehmen, um den Haushalt auszugleichen. Auch Kredite spielen eine Rolle: Bis 2027 plant die Stadt, ihre maximale Nettokreditaufnahme von 45 Millionen Euro auszuschöpfen – vor allem für den Schulbau.

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Zu den zentralen Vorhaben zählt die für 2024 vorgesehene Sanierung der Grundschule St. Peter und Paul im Umfang von 42 Millionen Euro. Darüber hinaus werden etwa 137 Millionen Euro in den Bau einer neuen staatlichen weiterführenden Schule und zweier neuer Grundschulen fließen. Ein weiteres großes Projekt ist die Bereitstellung von 60 Millionen Euro für das städtische Krankenhaus über die nächsten vier Jahre.

Bürgermeister Putz betonte die Notwendigkeit einer gründlichen, aber respektvollen Diskussion und forderte die Ratsmitglieder auf, kompromissbereit zu bleiben, ohne dabei demokratische Werte aus den Augen zu verlieren.

Mit der Haushaltsverabschiedung ist der finanzielle Kurs Landshuts für die nächsten vier Jahre gesetzt – mit Schwerpunkten in Bildung und Gesundheitswesen. Die Stadt wird sich dabei auf Grundstücksverkäufe, Rücklagen und Kredite stützen, stets mit Blick auf langfristige Stabilität. Bauprojekte und die Krankenhausfinanzierung bleiben bis 2027 Prioritäten.

Quelle