11 April 2026, 14:05

München gründet Inkubator für Batterie-Start-ups gegen Abhängigkeit aus Asien

Liniengraph, der den Anstieg der Verkaufszahlen von batteriebetriebenen Elektrofahrzeugen in Australien zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

München gründet Inkubator für Batterie-Start-ups gegen Abhängigkeit aus Asien

An der Technischen Universität München (TUM) startet ein neuer Inkubator für Batterie-Start-ups

Unter dem Namen Battery Startup Incubator (BaStI) wird er Teil der TUM Venture Labs und sich auf die Beschleunigung von Innovationen in der Batterietechnologie konzentrieren. Das Vorhaben zielt darauf ab, die Abhängigkeit von ausländischer Produktion zu verringern und gleichzeitig junge Unternehmen der Branche zu fördern.

BaStI bietet Batterietechnik-Firmen umfassende Unterstützung – von fachlichem Know-how bis hin zu unternehmerischen Strategien. Der Münchner Exzellenzcluster e-conversion steuert Expertise aus der Energieforschung bei, während TUMint.Energy Research und die Projektkoordinatorin Jennifer Rupp die Umsetzung leiten. Die hohen Anfangsinvestitionen für Hardware-Start-ups werden durch unabhängige Fördermittel des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) erleichtert.

Das Gründerzentrum UnternehmerTUM stellt Schulungsprogramme und Zugang zu Industrie-Netzwerken bereit. Dr. Philipp Gerbert, CEO der TUM Venture Labs, betonte die Notwendigkeit, die Abhängigkeit von der chinesischen Batterieproduktion zu reduzieren. Durch die Förderung lokaler Innovationen soll der Inkubator die Markteinführung neuer Batterielösungen beschleunigen.

Das Projekt verbindet akademische Forschung, Fördergelder und Unternehmensentwicklung. Ziel ist es, ein eigenständiges Ökosystem für Batterie-Start-ups in Deutschland aufzubauen.

BaStI hilft jungen Unternehmen, finanzielle und technische Hürden in der Batterieentwicklung zu überwinden. Mit einem ganzheitlichen Ansatz – Technologie, Finanzierung und Mentoring – soll die Position Europas auf dem Batteriemarkt gestärkt werden. Die ersten durch das Programm geförderten Unternehmen könnten in den kommenden Jahren auf den Markt kommen.

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