Münster startet Schwimmkurse für Geflüchtete – Sicherheit und Integration im Fokus
Finn KleinMünster startet Schwimmkurse für Geflüchtete – Sicherheit und Integration im Fokus
Ein neues Schwimmprojekt in Münster hilft Geflüchteten, sich im Wasser sicherer zu fühlen
Der lokale Verein SwimSportTank e.V. hat in Münster Schwimmkurse für Bewohner:innen der Unterkunft ZUE Münster ins Leben gerufen. Bei der Initiative arbeiten Schwimmlehrer:innen, städtische Vertreter:innen und Förderer zusammen, um Kindern, Frauen und erwachsenen Männern grundlegende Schwimmfähigkeiten zu vermitteln.
Die Kurse fanden im Hallenbad Münster-Roxel statt, das die Stadt vorübergehend zur Verfügung stellte. Unter den Trainer:innen war auch Anke Sundermeier, eine zertifizierte Schwimmlehrerin von SwimSportTank e.V., die die Einheiten für die geflüchteten Teilnehmenden leitete. Das Team setzt auf mehrsprachige Anleitung, um eine klare Verständigung in den Muttersprachen der meisten Kursteilnehmer:innen zu gewährleisten.
Ein Kurs richtete sich speziell an erwachsene Männer, andere Angebote waren auf Frauen und Kinder zugeschnitten. Das Projekt reiht sich in die landesweiten Bemühungen in Nordrhein-Westfalen ein, wo im Rahmen des Programms "NRW kann schwimmen!" bereits über 5.000 Viert- und Fünftklässler:innen in Münster das Schwimmen gelernt haben.
Die finanzielle Unterstützung kam von der Sparkasse Münsterland Ost, die Schwimmen als lebenswichtige Fähigkeit betrachtet, die neue Chancen eröffnet. Stefan Centeno Hüttemann, Vertreter der Bezirksregierung, würdigte die Zusammenarbeit zwischen SwimSportTank, der Stadt und der Bank, die das Pilotprojekt erst möglich gemacht habe.
Die Schwimmkurse vermitteln Geflüchteten in Münster eine wichtige Sicherheitskompetenz. Mit der fortlaufenden Unterstützung lokaler Organisationen und Sponsoren soll das Programm weiter ausgebaut werden. Die Initiative zeigt zudem, wie gemeindeübergreifende Partnerschaften praktische Bedürfnisse von Neuankömmlingen in der Region erfüllen können.






