Next2Sun und Huasun revolutionieren Solarenergie mit vertikalen Modulen
Finn KleinNext2Sun und Huasun revolutionieren Solarenergie mit vertikalen Modulen
Next2Sun und Huasun kooperieren für neue Solarlösung am Markt
Die Unternehmen Next2Sun und Huasun haben eine Partnerschaft geschlossen, um eine innovative Solarlösung auf den Markt zu bringen. Im Mittelpunkt der Vereinbarung stehen vertikale Solarinstallationen, die speziell angepasste Module aus Huasuns Kunlun-Serie nutzen. Das Design zielt darauf ab, die Effizienz zu steigern und die Montage von Solarzäunen in ganz Europa zu vereinfachen.
Die Kunlun-Module wurden für den vertikalen Einsatz optimiert. Jedes Panel misst 2,24 Meter mal 1,128 Meter und erzeugt eine Leistung von 570 Watt. Um Verschattungen zu reduzieren, wurden die Halbzellen im Inneren um 90 Grad gedreht, während die Kabelanschlüsse und drei Bypass-Dioden an die Längsseite verlegt wurden, um die Handhabung zu erleichtern.
Die Module verfügen zudem über eine bifaziale Effizienz von 95 Prozent, das heißt, sie erzeugen fast genauso viel Energie auf der Rückseite wie auf der Vorderseite. Diese Konstruktion ermöglicht es vertikalen Anlagen, morgens und nachmittags Sonnenlicht einzufangen – und damit besser die Spitzenzeiten der Strommarktpreise zu nutzen. 2024 erzielten ausgewählte vertikale Systeme bereits 28 Prozent über dem Standardmarktwert, ein deutlicher Anstieg gegenüber nur 7 Prozent im Jahr 2020.
Next2Sun rechnet mit einem starken Anstieg von Projekten, die diese vertikalen Solarzäune nutzen. Zwar sind die genauen Zahlen noch unklar, doch das Unternehmen meldet über 20 Megawatt an neuen Vorhaben für die erste Jahreshälfte 2026. Dank der exklusiven Liefervereinbarung werden Huasuns Kunlun-Module die erste Wahl für diese Installationen sein.
Die Zusammenarbeit zwischen Next2Sun und Huasun bringt eine maßgeschneiderte Lösung für vertikale Solarenergie hervor. Die verbesserte Modulkonstruktion soll Verschattungen minimieren, die Installation vereinfachen und das Ertragspotenzial steigern. Mit mehr als 20 Megawatt an Projekten in der Pipeline könnte das System die Art und Weise verändern, wie in Europa Solarenergie genutzt wird.






