24 March 2026, 22:01

Ottobeurer Naturschützer diskutieren Lichtverschmutzung und ehren langjährige Mitglieder

Langzeitaufnahme einer nächtlichen Stadtstraße mit Lichtspuren auf der Straße, beleuchteten Pflanzen, Polen, Lichtern und Gebäuden gegen einen dunklen Himmel.

Ottobeurer Naturschützer diskutieren Lichtverschmutzung und ehren langjährige Mitglieder

Ortsgruppe Ottobeuren des Bund Naturschutz (BN) hält Jahresversammlung ab

Die Ortsgruppe Ottobeuren des Bund Naturschutz (BN) veranstaltete ihre diesjährige Mitgliederversammlung im Silachstube-Saal des Gasthofs Mohren. Ein Höhepunkt des Abends war ein Vortrag über Lichtverschmutzung, den Robert Blasius hielt. Blasius vertritt eine Initiative, die sich für die Reduzierung übermäßiger künstlicher Beleuchtung einsetzt.

Im Rahmen der Versammlung wurden langjährige BN-Mitglieder für ihr Engagement geehrt. Wer dem Verband seit über 40 Jahren treu ist, erhielt eine Urkunde sowie eine silberne Anstecknadel. Besonders gewürdigt wurde Wendelin Schindele, der als "Architekt" des Kräutergartens maßgebliche Beiträge geleistet hat.

In seinem Vortrag ging Robert Blasius auf das wachsende Problem der Lichtverschmutzung ein. Satellitenaufnahmen zeigen die Nachtseite der Erde übersät mit leuchtenden Städten und Küstenstreifen – ein deutlicher Beleg für das Ausmaß künstlicher Beleuchtung. Zwar ist eine grundlegende Ausleuchtung aus Sicherheitsgründen unverzichtbar, etwa an Fußgängerüberwegen oder Gefahrenstellen auf Straßen. Doch ein Zuviel an Licht stört natürliche Rhythmen und schadet sowohl Menschen als auch Tieren.

Weltweit bleibt der Strombedarf für nächtliche Werbung und Straßenlaternen hoch. Ärmere Länder weisen dabei tendenziell eine geringere Lichtverschmutzung auf als wohlhabendere Nationen, in denen urbane Gebiete oft auch nach Einbruch der Dunkelheit hell erleuchtet sind.

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Die Versammlung unterstrich die Notwendigkeit, notwendige Beleuchtung mit Maßnahmen zur Vermeidung von Lichtverschwendung in Einklang zu bringen. Während verdiente Mitglieder ausgezeichnet wurden, machte die Diskussion über Lichtverschmutzung deren ökologische Folgen deutlich. Nähere Angaben zu aktuellen internationalen Projekten der Initiative lagen nicht vor.

Quelle