21 June 2026, 02:01

Rechenfehler kostet Bund fünf Millionen Euro bei Auslandszuschlägen für Beamte

Bundesregierung zahlte übertriebene Auslandsdienstzulagen

Rechenfehler kostet Bund fünf Millionen Euro bei Auslandszuschlägen für Beamte

Die deutsche Bundesregierung hat Auslandsverwendungszuschläge an im Ausland eingesetzte Beamte überzahlt. Ein Rechenfehler führte zu der Panne, die rund fünf Millionen Euro kostete. Betroffen waren etwa ein Drittel der Auslandsstandorte, darunter auch Dienststellen in Litauen.

Der Fehler sorgte dafür, dass mehrere Standorte in eine zu hohe Gefahren- und Erschwerniszulagenstufe eingestuft wurden. Diese Stufen bestimmen die Höhe der Zuschläge und werden von einem privaten Unternehmen berechnet. Bei der Einstufung fließen sowohl Preisunterschiede für Waren und Dienstleistungen zwischen Berlin und dem Einsatzort als auch nicht-materielle Faktoren ein.

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Der Fehler wurde nun mit den diesjährigen Anpassungen korrigiert. Allerdings verhindern rechtliche Hürden, dass die überzahlten Beträge von den Beamten zurückgefordert werden können. Das Auswärtige Amt prüft derzeit, ob Schadensersatzansprüche gegen das für die Fehlberechnung verantwortliche Unternehmen geltend gemacht werden sollen.

Der finanzielle Schaden beläuft sich auf etwa fünf Millionen Euro. Die korrigierten Zulagenstufen gelten ab sofort. Die Behörden entscheiden noch über mögliche Forderungen an das Unternehmen, das die Berechnungen durchgeführt hat.

Quelle