21 March 2026, 22:01

Riesiger Batteriespeicher in Pfaffenhofen soll Netzstabilität revolutionieren

Schwarze und weiße Zeichnung eines rechteckigen Solarpanels mit einem gitterähnlichen Oberflächenmuster auf einem weißen Hintergrund, beschriftet mit "Solarpanel" unten.

Riesiger Batteriespeicher in Pfaffenhofen soll Netzstabilität revolutionieren

In Pfaffenhofen an der Ilm entsteht derzeit ein großes neues Batteriespeicherprojekt. Die Bayernwerk Natur GmbH hat die Intilion AG damit beauftragt, ein System mit 15 Megawatt Leistung und einer Kapazität von 30 Megawattstunden zu errichten. Die Bauarbeiten am Umspannwerk Reisgang begannen Anfang dieses Monats.

Das System nutzt Lithium-Eisenphosphat-Batterien, die in modularen Containern untergebracht sind. Diese enthalten Batterieeinheiten, Wechselrichter und Transformatorstationen. Die gesamte Anlage wird mit der eigenen Technologie von Intilion gesteuert.

Das Steuerungssystem besteht aus zwei zentralen Komponenten: der Application Unit (IAU) und der Control Unit (ICU). Die IAU sorgt dafür, dass der Speicher die Netzvorgaben erfüllt, verbindet externe Systeme und übernimmt Aufgaben wie die Bereitstellung von Regelenergie. Die ICU hingegen vernetzt alle Komponenten, regelt die Klimatisierung und überwacht den Brandschutz.

Sobald der Speicher in Betrieb ist, wird er die Netzfrequenz stabilisieren, indem er kurzfristig Regelenergie bereitstellt. Zudem speichert er überschüssige Energie aus Quellen wie Solaranlagen und gibt sie bei Bedarf wieder ab. Die Netzanbindung ist noch für dieses Jahr geplant.

Das Projekt stellt einen wichtigen Schritt für die lokale Energiespeicherung dar. Nach der Fertigstellung wird es die Netzstabilität fördern und die Nutzung erneuerbarer Energien unterstützen. Die Inbetriebnahme ist vor Beginn des Jahres 2025 vorgesehen.

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