Salzgitter-Bad startet Millionen-Sanierung für 38 Wohnhäuser bis 2028
Großes Sanierungsprojekt für 38 Wohngebäude in Salzgitter-Bad gestartet
Am 17. Juni 2023 begannen die umfangreichen Renovierungsarbeiten an 38 Wohnhäusern in Salzgitter-Bad. Das Vorhaben sieht die Modernisierung von 146 Wohnungen vor und soll die Attraktivität des Stadtteils Ostsiedlung wiederherstellen. Mit über 50 Millionen Euro an Landesfördermitteln für den Strukturwandel handelt es sich um ein Leuchtturmprojekt für die Region.
Die Stadt Salzgitter hatte die Gebäude an der Rheinstraße und der Engeroder Straße bereits 2021 erworben. Der Kauf wurde im Rahmen eines umfassenden Programms zur Stadtteilerneuerung mit Landesmitteln unterstützt. Die Gesamtkosten der Sanierung belaufen sich auf 15,4 Millionen Euro, wobei 12,2 Millionen Euro aus Landes- und Bundesmitteln stammen.
Zu den geplanten Maßnahmen gehören Fassadensanierungen, der Einbau neuer Fenster sowie die Neugestaltung der Außenanlagen. Auch im Inneren einiger Gebäude wird modernisiert, die Fertigstellung ist für Mitte 2028 vorgesehen. Die Häuser Rheinstraße 3 und 12 werden als Pilotprojekte vollständig barrierefrei umgebaut – mit Aufzügen, neuen Balkonen und rollstuhlgerechten Standards.
Vertreter der Stadt betonen die Bedeutung des Projekts. Oberbürgermeister Frank Klingebiel unterstrich, dass die Sanierungen und begleitenden Straßenbauarbeiten dem Viertel seinen früheren Charme zurückgeben sollen. Ratsvorsitzender Michael Letter hob hervor, dass die Maßnahmen die Lebensqualität der Anwohner deutlich verbessern werden. Erster Bürgermeister Stefan Klein ergänzte, das Vorhaben leiste einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung des Stadtteils.
Die Arbeiten laufen bereits und sollen bis 2028 andauern. Das Projekt steht für eine erhebliche Investition in den lokalen Wohnungsbestand und die Infrastruktur. Die Aufwertungen kommen nicht nur den Bewohnern im Alltag zugute, sondern stärken auch die langfristigen Perspektiven des Gebiets.
