Sechs Landshuter Kliniken fusionieren zu LA-Regio Kliniken für bessere Versorgung
Greta SchulzSechs Landshuter Kliniken fusionieren zu LA-Regio Kliniken für bessere Versorgung
Sechs unabhängige Kliniken in Landshut haben sich nun zu einer gemeinsamen Organisation zusammengeschlossen. Die LA-Regio Kliniken nahmen offiziell am 1. Januar 2026 ihren Betrieb auf, um die medizinische Versorgung in Stadt und Landkreis zu zentralisieren. Ziel der Fusion ist es, durch eine Neuordnung der Schlüsselfachbereiche die langfristige Gesundheitsversorgung der Region zu sichern.
Vor dem Zusammenschluss waren die sechs Einrichtungen eigenständig tätig: die Kliniken Landshut-Achdorf, Vilsbiburg, Landshut-Stadtmitte, die Schlossklinik Rottenburg, das Kinderkrankenhaus St. Marien sowie das Hospiz Vilsbiburg. Die neue Organisation wird von Judith Angerer, André Naumann und Jakob Fuchs als Vorstand geführt.
Erste große Veränderungen sind bereits in vollem Gange. Bis zum 30. März übernimmt PD Dr. Georgios Meimarakis die Verlegung der Gefäßchirurgie an den Standort Landshut-Achdorf. Eine Woche später, am 1. April, bündelt Prof. Dr. Johannes Schmidt die Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie in Landshut-Mitte. Mit diesem Umzug wird auch das neue "Da-Vinci"-Robotersystem am Standort eingesetzt.
Weitere Zusammenlegungen sind geplant: Gastroenterologie, Hepatologie und Onkologie werden künftig in Landshut-Mitte angesiedelt. Mittelfristig verlagert sich die Kardiologie vollständig nach Landshut-Achdorf.
Durch die Umstrukturierung wird die spezialisierte Versorgung an weniger Standorten konzentriert, während alle bestehenden Einrichtungen erhalten bleiben. Patienten in der Region können weiterhin an denselben Orten behandelt werden – nun jedoch in einem einheitlichen, koordinierten System. Die Änderungen treten schrittweise von Ende März bis April in Kraft.






