Wechsel an der Spitze: Münchner Merkur bekommt neuen Chefredakteur und frischen Kurs
Greta SchulzWechsel an der Spitze: Münchner Merkur bekommt neuen Chefredakteur und frischen Kurs
Beim Münchner Merkur stehen Veränderungen an: Georg Anastasiadis gibt die Position des Chefredakteurs ab, bleibt der Zeitung jedoch als Kolumnist erhalten. Sebastian Arbinger übernimmt derweil eine erweiterte Führungsrolle – ein neuer Abschnitt für die redaktionelle Ausrichtung des Blattes beginnt.
Georg Anastasiadis hat auf eigenen Wunsch die Chefredaktion des Münchner Merkur verlassen. Er bleibt dem Medium jedoch verbunden und wird weiterhin als renommierter Kolumnist schreiben.
Der 42-jährige Sebastian Arbinger erweitert nun seine Verantwortung beim Münchner Merkur. Bisher führte er die Redaktion gemeinsam mit Anastasiadis und wird sich künftig stärker auf die lokale Berichterstattung sowie mehr Transparenz konzentrieren. Seit 2018 ist Arbinger bereits Chefredakteur der Münchner tz, wobei beide Zeitungen eng verzahnte Redaktionsstrukturen nutzen.
Zu seinem neuen Ansatz gehört auch ein wöchentlicher Newsletter namens Making of Merkur, der Lesern Einblicke in den redaktionellen Alltag gewährt. Arbinger möchte nicht nur Nachrichten präsentieren, sondern auch zeigen, wie sie entstehen.
Der Münchner Merkur steht nun unter Arbingers erweiterter Führung. Der wöchentliche Newsletter bietet einen Blick hinter die Kulissen des Journalismus, während Anastasiadis’ weiterhin als Kolumnist präsent bleibt und seine Stimme im Blatt erhalten bleibt.






