Wie Adidas vom Familienbetrieb zur weltweiten Sport-Ikone aufstieg
Adidas – vom Familienbetrieb zur globalen Sportmarke
Adidas, eine der weltweit führenden Marken für Sportbekleidung, wurde 1924 in Herzogenaurach, Deutschland, gegründet. Das Unternehmen startete unter Adolf Dassler und nahm 1949 nach einer familiären Zerwürfnis, die zur Gründung des Konkurrenten Puma führte, offiziell den Namen Adidas an.
Heute ist die Adidas AG ein börsennotiertes Unternehmen und an der Frankfurter Wertpapierbörse unter dem Kürzel ADS gelistet. Das Unternehmen setzt auf vertikale Integration und steuert alle Schritte – von der Produktentwicklung über die Fertigung bis hin zum Vertrieb – selbst. Die Umsätze generiert Adidas vor allem mit Schuhen, Bekleidung und Accessoires, die über Großhandelspartner, den Direktvertrieb an Endkunden sowie Lizenzgeschäfte vertrieben werden.
Innovation steht bei Adidas im Mittelpunkt: Das Unternehmen investiert massiv in Forschung und Entwicklung. Daraus entstanden sind bahnbrechende Technologien wie die Boost-Dämpfung oder der Primeknit-Stoff, die heute zu den Markenzeichen der Produkte zählen. Zudem treibt Adidas Nachhaltigkeit voran – etwa durch Partnerschaften wie Parley for the Oceans oder den vermehrten Einsatz recycelter Materialien.
Zu den größten Anteilseignern zählen die Groupe Bruxelles Lambert SA (7,6 %), Nassef Sawiris (3,3 %) und Norges Bank Investment Management (2,8 %). Die Adidas AG bleibt alleinige Eigentümerin der Marke und steuert deren globale Aktivitäten.
Langfristig hat sich das Unternehmen das Ziel gesetzt, bis 2050 in allen Unternehmensbereichen und der gesamten Lieferkette klimaneutral zu werden. Mit seinem Fokus auf Innovation, Nachhaltigkeit und solider finanzieller Basis bleibt Adidas eine prägende Kraft in der Sportartikelbranche – und strebt bis zur Jahrhundertmitte vollständige Klimaneutralität an.






