24 April 2026, 02:02

Wie Archive in Emmendingen zu lebendigen Wissenszentren der Zukunft werden

Ein Blatt Papier mit dem Text "Historisches Archivdokument" darauf.

Wie Archive in Emmendingen zu lebendigen Wissenszentren der Zukunft werden

Landesweite Tagung in Emmendingen: Archive entwickeln sich zu modernen Wissenszentren

Eine landesweite Fachtagung in Emmendingen hat gezeigt, wie sich Archive zu zeitgemäßen Wissensdrehscheiben wandeln. Die am 23. April 2026 abgehaltene Veranstaltung brachte Expertinnen und Experten zusammen, um über die neuen Rollen dieser Einrichtungen zu diskutieren. Die Organisatoren präsentierten Projekte, die Tradition mit digitaler Innovation verbinden.

Ausgerichtet wurde die Tagung von der Arbeitsgemeinschaft Archive im Gemeindetag Baden-Württemberg. Die Teilnehmer besichtigten das Deutsche Tagebucharchiv in Emmendingen und erhielten so einen direkten Einblick in die Bewahrung und Vermittlung historischer Quellen.

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Im Mittelpunkt der Gespräche standen aktuelle rechtliche Entwicklungen, digitale Werkzeuge und der Schutz kulturellen Erbes. Zwei Leuchtturmprojekte wurden vorgestellt: ein virtuelles Stadtmuseum in Winnenden und ein KI-gestützter Chatbot in Ulm. Beide Beispiele verdeutlichten, wie Archive heute auf innovative Weise mit der Öffentlichkeit in Dialog treten.

Vertreter der Stadt Emmendingen betonten, dass moderne Archive längst mehr leisten als nur die Verwahrung von Dokumenten. Sie agieren als offene, digitale Dienstleister, die Geschichte interaktiv und für ein breiteres Publikum zugänglich machen.

Die Konferenz unterstrich den Trend zu einer dynamischen, technikgetriebenen Archivarbeit. Neue rechtliche Rahmenbedingungen und digitale Lösungen standen dabei im Fokus der Teilnehmer. Ziel dieser Entwicklungen ist es, historisches Erbe sowohl sicher zu bewahren als auch für kommende Generationen relevant zu halten.

Quelle