Rente: Ski-Legende Hilde Gerg geht in die Politik - "Wilde Hilde" wechselt von der Skipiste in den Gemeinderat
Die ehemalige Skirennläuferin Hilde Gerg ist in die Kommunalpolitik eingestiegen, nachdem sie bei der Gemeinderatswahl in Schönau am Königsee ein Mandat errungen hat. Bekannt als "Wilde Hilde", sicherte sie sich bei der Kommunalwahl am 8. März ihren Platz als erste Nachrückerin für die CSU. Damit beginnt ihre erste Amtszeit in einem öffentlichen Amt.
Gergs Einstieg in die Politik ergab sich, nachdem Franz Graßl, der auf der CSU-Liste besser platzierte Kandidat, sein Mandat abgelehnt hatte. Ihre Wahl folgt auf eine jahrelange Dominanz im Wintersport, in der sie 59 Podestplatzierungen im Weltcup erreichte – darunter 20 Siege. Zwischen den späten 1990er-Jahren und 2005 wurde sie vor allem in Bayern zu einer bekannten Persönlichkeit.
Neben ihren Erfolgen im Weltcup holte Gerg bei Weltmeisterschaften eine Gold- und drei Bronzemedaillen. Trotz ihres Ruhmes im Skisport gibt es keine öffentlichen Aufzeichnungen über ihr Engagement in politischen oder gesellschaftlichen Initiativen vor ihrem Eintritt in den Gemeinderat.
Nun übernimmt sie als Gemeinderätin eine neue Rolle, bleibt aber weiterhin eine gefeierte Figur im alpinen Skisport.
Gergs Wechsel vom Sport in die lokale Politik bringt einen prominenten Namen in den Gemeinderat von Schönau am Königsee. Ihre Wahl schließt die Lücke, die durch Graßls Rückzug entstanden war. Gleichzeitig führt sie damit eine bekannte Sportlerin in die kommunale Entscheidungsfindung der Region ein.






