Arminia Bielefeld trennt sich einvernehmlich von Cheftrainer Mitch Kniat nach drei erfolgreichen Jahren
Greta SchulzArminia Bielefeld trennt sich einvernehmlich von Cheftrainer Mitch Kniat nach drei erfolgreichen Jahren
DSC Arminia Bielefeld und Cheftrainer Mitch Kniat gehen zum Saisonende getrennte Wege. Die Entscheidung fällt nach drei Jahren gemeinsamer Arbeit, die sowohl von Erfolgen als auch von Herausforderungen geprägt waren. Nach ausführlichen Gesprächen einigten sich beide Seiten darauf, dass nun der richtige Zeitpunkt für einen Wechsel gekommen ist.
Kniat hatte im Sommer 2023 das Amt übernommen, als der Verein gerade in die 3. Liga abgestiegen war. In seiner ersten Spielzeit sicherte er Arminias Klassenerhalt in der Drittklassigkeit. Das folgende Jahr verlief noch erfolgreicher: Die Mannschaft holte den Meistertitel der 3. Liga in der Saison 2024/25 und stieg damit direkt wieder in die 2. Bundesliga auf. Zudem erreichte das Team das DFB-Pokal-Finale – eine Seltenheit für einen Verein dieses Niveaus.
In dieser Saison belegte Bielefeld den 13. Platz und blieb damit deutlich vom Abstiegskampf entfernt. Trotz dieser Stabilität stellten Club und Trainer jedoch fest, dass ihre langfristigen Visionen nicht mehr vollständig übereinstimmten. Nach einer gründlichen Analyse trafen sie einvernehmlich die Entscheidung, ihre Zusammenarbeit zu beenden. Der Verein betonte, dass das Arbeitsverhältnis stets von Vertrauen und Professionalität geprägt war.
Neben Kniat verlassen auch die Co-Trainer Dani Jara und Janik Steringer den Verein. Ihr Abschied markiert das Ende eines Trainerteams, das Bielefeld in den vergangenen Jahren durch Krisen und Triumphe geführt hat.
Die Trennung zwingt Bielefeld nun, vor der neuen Saison einen neuen Cheftrainer zu suchen. Kniats Amtszeit umfasste den Aufstieg, ein Pokalfinale und die sportliche Konsolidierung – doch unterschiedliche Zukunftspläne führten letztlich zu dieser Entscheidung. Der Verein wird sich nun auf die Suche nach einem Nachfolger konzentrieren, um an die unter Kniat erzielten Fortschritte anzuknüpfen.






