Audi baut 7.500 Stellen ab – aber ohne betriebsbedingte Kündigungen
Audi treibt seine Pläne voran, die Belegschaft um 7.500 Stellen abzubauen. Das Unternehmen betont jedoch, dass es keine betriebsbedingten Kündigungen geben werde und setzt stattdessen auf freiwillige Maßnahmen. Bis März 2026 sind bereits 65 Prozent der angestrebten 6.000 Stellenabbauziele umgesetzt oder vertraglich vereinbart worden.
Der Automobilhersteller hatte die Verringerung der Mitarbeiterzahl erstmals im Rahmen eines langfristigen Umstrukturierungsplans angekündigt. Bis Ende 2027 sollen bis zu 6.000 der 7.500 Stellen entfallen. Audi-Personalvorstand Xavier Ros bestätigte, dass etwa 3.900 Positionen – rund zwei Drittel des ursprünglichen Ziels – durch Verträge oder vorzeitige Austritte geregelt wurden.
In Berichten wurden keine bestimmten Abteilungen oder Standorte besonders hervorgehoben. Das Unternehmen schloss zudem weitere Kürzungen über die bereits geplanten 7.500 Stellen hinaus aus. Den Beschäftigten bleibt jedoch der Kündigungsschutz mindestens bis Ende 2033 garantiert.
Audi hat wiederholt versichert, dass Entlassungen kein Teil des Prozesses sein werden. Stattdessen sollen die Reduzierungen durch natürliche Fluktuation, Vorruhestandsregelungen und freiwillige Vereinbarungen erreicht werden. Mit diesem Ansatz will das Unternehmen Zwangskündigungen vermeiden und gleichzeitig finanzielle sowie operative Ziele erfüllen.
Da bereits 3.900 Stellen berücksichtigt wurden, liegt Audi weiterhin im Plan, den Großteil der Personalanpassungen bis 2027 abzuschließen. Die Zusage zum Kündigungsschutz bleibt für die kommenden sieben Jahre bestehen und bietet den verbleibenden Mitarbeitenden Planungssicherheit. Das Unternehmen hat klargestellt, dass über die bereits bekannten Kürzungen hinaus keine weiteren folgen werden.






