Frankfurts „Ginnheimer Spargel“ droht für immer geschlossen zu bleiben

Frankfurts „Ginnheimer Spargel“ droht für immer geschlossen zu bleiben
Frankfurts ikonischer „Ginnheimer Spargel“ bleibt seit 1999 geschlossen
Mit 338 Metern Höhe war der Fernsehturm einst eine beliebte Attraktion mit Aussichtsplattform und Restaurant. Doch nun ist seine Zukunft ungewiss, da die Verhandlungen über die Finanzierung zwischen den entscheidenden Parteien ins Stocken geraten sind.
Eine mögliche Wiedereröffnung des Turms hängt von einer 50-Millionen-Euro-Sanierung ab – doch die notwendigen Mittel sind bisher nicht in Sicht. Da die Zusage der Bundesregierung Ende 2025 ausläuft, wird die Zeit knapp, um die fehlenden Gelder zu sichern.
Der „Ginnheimer Spargel“ wurde vor fast 25 Jahren wegen steigender Kosten und strengerer Sicherheitsvorschriften geschlossen. Wie viele Fernsehtürme zog er einst Besucher mit seiner Aussicht und gastronomischen Angeboten an. Doch die Unterhaltung solcher Bauwerke ist zunehmend teuer geworden, sodass viele für die Öffentlichkeit nicht mehr zugänglich sind.
Nur noch vier Fernsehtürme in Deutschland sind für Besucher geöffnet: der Berliner Fernsehturm am Alexanderplatz, der Düsseldorfer Rheinturm, der Dortmunder Florianturm und der Stuttgarter Fernsehturm auf dem Frauenkopf. Die meisten anderen, darunter auch der Frankfurter, kämpfen um ihre Wirtschaftlichkeit. Die einst von ihnen ausgestrahlten Signale werden heute über Glasfaserkabel oder Satelliten übertragen – eine wichtige Einnahmequelle ist damit weggefallen.
Die Deutsche Funkturm-Management Gesellschaft (DFMG), eine Tochter der Deutschen Telekom, verwaltet viele dieser Türme. Unter dem Namen GD Towers sucht das Unternehmen Investoren, um sie wiederzubeleben. Für den Frankfurter Turm hatte die Bundesregierung zugesagt, die Hälfte der 50 Millionen Euro für die Sanierung zu übernehmen – vorausgesetzt, das Land Hessen und die Stadt Frankfurt teilen sich die andere Hälfte. Doch die Verhandlungen stecken fest, und das Projekt liegt auf Eis.
Hamburg und Dresden sind mit einem ähnlichen Finanzierungsmodell bereits einen Schritt weiter auf dem Weg zur Wiedereröffnung ihrer Fernsehtürme. In Frankfurt jedoch blockiert die fehlende Einigung zwischen dem Land Hessen und der Stadt eine mögliche Lösung. Die DFMG hat bereits signalisiert, dass ohne eine Vereinbarung bis Ende 2025 die Zukunft des Turms düster bleibt.
Das Schicksal des „Ginnheimer Spargels“ hängt nun davon ab, ob Hessen und Frankfurt sich noch rechtzeitig auf eine Finanzierung einigen können, bevor die Bundeszusage verfällt. Ohne diese bleiben die benötigten 50 Millionen Euro für die Restaurierung unerreichbar. Vorerst bleibt eines der höchsten Wahrzeichen Deutschlands stumm und verlassen.

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