Landshut wählt erneut: Haslinger gegen Rabl in der Stichwahl um das Rathaus
Ida LangLandshut wählt erneut: Haslinger gegen Rabl in der Stichwahl um das Rathaus
Landshuts Oberbürgermeister-Wahl geht in die Stichwahl
Nach der ersten Runde der Oberbürgermeisterwahl in Landshut hat kein Kandidat die absolute Mehrheit erreicht. Dr. Thomas Haslinger (CSU) führte mit 37,0 % der Stimmen, verfehlte jedoch die notwendige Mehrheit. Nun trifft er am Sonntag, den 22. März, in der entscheidenden Stichwahl auf Christoph Rabl von den Grünen, der mit 20,2 % Zweiter wurde.
Zehn Bewerber hatten sich um das Amt im Landshuter Rathaus beworben. Die Wahlbeteiligung lag bei 52,7 % – ein Anstieg um etwa vier Prozentpunkte im Vergleich zur Oberbürgermeisterwahl 2020. Trotz dieser Steigerung verpassten weder Haslinger noch einer der anderen Kandidaten die für den Sieg erforderlichen 50 %.
Haslinger bezeichnete das Ergebnis als neuen Wettbewerb und betonte, dass die endgültige Entscheidung bei den Bürgern liege. Rabl hingegen wertete das Ergebnis als Zeichen für Landshuts Wunsch nach Veränderung und betonte, dass in der Stichwahl noch alles möglich sei.
Bei den letzten Stadtratswahlen hatten sich die Grünen als stärkste Kraft etabliert und 25,4 % der Stimmen geholt (2020). Die CSU folgte mit 22 %, während die SPD auf 8 % fiel. Dieser Wandel spiegelt allgemeine Trends in der Kommunalpolitik wider, auch wenn konkrete Debatten zu Klima- und Stadtentwicklungspolitik in den verfügbaren Quellen nicht näher ausgeführt wurden.
Die Stichwahl am 22. März wird über Landshuts nächsten Oberbürgermeister entscheiden. Sowohl Haslinger als auch Rabl werben nun um die Unterstützung der Wähler, die in der ersten Runde andere Kandidaten gewählt hatten. Das Ergebnis wird die Führung der Stadt in den kommenden Jahren prägen.