Landshuts Kliniken fusionieren zu neuem Gesundheitsnetzwerk ab 2026
Die Klinik Landshut, die LAKUMED-Kliniken und das St.-Marien-Kinderkrankenhaus werden zu einem gemeinsamen Gesundheitsversorger fusionieren. Der Stadtrat und Kreistag von Landshut haben den Beschluss einstimmig gebilligt. Ziel der neuen Organisation ist es, die medizinische Versorgung zu verbessern und gleichzeitig Arbeitsplätze in der Region zu sichern.
Die Fusion ist eine Reaktion auf die finanziellen Herausforderungen im deutschen Gesundheitssystem. Durch die Bündelung der Ressourcen können die drei Häuser doppelte Strukturen abbauen und ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken. Eine gemeinsame Betriebsvereinbarung sorgt für einen reibungslosen Übergang der Belegschaft.
Das medizinische Konzept hinter der Fusion stammt von der Münchner Beratungsfirma Inspiring Health. Ihr Plan setzt auf eine Balance zwischen hochwertiger Patientenversorgung und wirtschaftlicher Effizienz. Die Umsetzung beginnt am 1. Januar 2026 und wird schrittweise an den bestehenden Standorten eingeführt.
Das neue Netzwerk wird knapp 5.000 Beschäftigte umfassen und die Zusammenarbeit über Fachbereiche hinweg fördern. Jeder Klinikstandort behält seine Stärken, während Fachwissen gemeinsam genutzt wird. Stadt und Landkreis werden den fusionierten Träger gemeinsam fördern und so die lokale Steuerung der Gesundheitsversorgung stärken.
Ab 2026 werden die fusionierten Krankenhäuser als einheitlicher kommunaler Betrieb agieren. Der Schritt soll das Gesundheitssystem in Westniederbayern nachhaltig stärken. Patienten und Mitarbeiter werden die Veränderungen in den kommenden Jahren schrittweise erleben.