25 March 2026, 06:01

Münchens neuer Oberbürgermeister Dominik Krause will 50.000 Wohnungen bauen

Eine große Menge marschiert auf einer Straße in Berlin, mit einem gelben Lastwagen im Hintergrund, einige tragen Mützen und Schutzbrillen, andere halten Fahnen, unter einem bewölkten Himmel mit Laternenmasten, Ampeln, Bäumen und Gebäuden an der Straße.

Münchens neuer Oberbürgermeister Dominik Krause will 50.000 Wohnungen bauen

Dominik Krause ist im März 2023 nach seinem Sieg in der Stichwahl Münchens neuer Oberbürgermeister geworden. Mit 35 Jahren ist er der jüngste Regierungschef der Stadt seit Hans-Jochen Vogel im Jahr 1960. Sein Wahlkampf konzentrierte sich auf die Bewältigung der Münchner Wohnungsnot – mit dem Versprechen, 50.000 neue Wohnungen zu bauen.

Krauses Sieg folgte auf eine starke Vorstellung in der ersten Wahlrunde, in der er den langjährigen Amtsinhaber Dieter Reiter besiegte. Der abgewählte Oberbürgermeister hatte unter Enthüllungen gelitten, wonach er seine Positionen in den Gremien des FC Bayern München nicht offenlegt hatte. Krause, der seit 2014 als Stadtrat tätig war, verzichtete nach seinem Sieg auf Kritik an Reiter.

Sein erster großer öffentlicher Auftritt erfolgte beim Oktoberfest 2023, wo er gemeinsam mit Bayerns Ministerpräsident Markus Söder das erste Fass anstach. Die Veranstaltung markierte einen symbolischen Start seiner Amtszeit, doch das Verhältnis zu Söder könnte sich als schwierig erweisen. Der Landesvater betrachtet die Grünen, Krauses Partei, seit Langem als politischen Rivalen.

Seit seinem Amtsantritt hat Krause eine Grußbotschaft zum Ramadan veröffentlicht und die Digitalisierung der Stadtausweise vorangetrieben. Bisher sind jedoch keine unmittelbaren Kurswechsel in der Wohnungspolitik oder im Verhältnis zum Freistaat dokumentiert.

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Krause bekleidet nun das zweitwichtigste Amt Münchens und bringt einen Fokus auf Wohnungsbau sowie einen frischen Führungsstil in die Stadtpolitik ein. Als offen schwuler Oberbürgermeister übernahm er während des Wahlkampfs spielerisch den Spitznamen "BürGAYmeister". Die kommenden Monate werden zeigen, wie sich seine Politik angesichts möglicher Spannungen mit der bayerischen Landesregierung entwickelt.

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